Fürstin Gloria hatte in Ihrer monatlichen Kolumne im Wochenblatt (KW40) viel Unsinn verbreitet.

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Fürstin Gloria hatte in Ihrer monatlichen Kolumne im Wochenblatt (KW40) viel Unsinn verbreitet.
Das dürfen wir so nicht stehen lassen.

Wir müssen diesen ewig Gestrigen, die nur aus Kostengründen eine AKW Laufzeitverlängerung erreichen wollen massiv entgegentreten. Wir haben folgende Pressemitteilung an verschiedene Redaktionen geschickt.

Pressemitteilung
BüfA Regensburg
Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg

Zur Kolumne des Wochenblattes Regensburg
vom 04. Oktober 2017
„Gloria-von-Thurn-und-Taxis-macht-Angela-Merkel-ratlos“

https://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Fuerstin-Gloria-von-Thurn-und-Taxis-macht-Angela-Merkel-ratlos;art1172,474139#

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

das Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg kann die Aussagen von Gloria-von-Thurn-und-Taxis in der monatlichen Kolumne im Wochenblatt vom 4.10.2107 nicht ohne Widerspruch stehen lassen und bittet Sie die folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen!

================= Pressemitteilung Start ========================

Mit Befremdung lesen wir die Äußerungen von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zur vergangenen Bundestagswahl. Die Äußerungen zur AfD lassen die Frage offen, ob sich die Autorin der Kolumne ausschließlich über Adelsvertreter der Partei oder ob sie sich über Aussagen führender Vertreter der AfD mit teilweise volksverhetzenden, ausgrenzenden Inhalten informiert hat.

Eine Reduktion des weltweit zunehmenden Problems flüchtender Menschen auf Stammtischparolen wie Grenzschließungen schließt auf eine sehr begrenzte einseitige Analyse des globalen Problems.

Anstatt wahre Fluchtursachen zu analysieren wird ein stark hinkender Vergleich zwischen einer Haushälterin im fürstlichen Haus und hunderttausender Menschen, die um ihr eigenes Überleben kämpfen, herangezogen. Hat sich Fürstin Gloria bereits Gedanken gemacht, wieso diese Menschen ihre Heimat verlassen? Sind dies nicht Vorboten einer Klimakatastrophe, die hauptsächlich die Industrieländer verursachen? Das sind jene Länder, die die Erde über Gebühr ausbeuten und nicht nur Ressourcen aufbrauchen, sondern durch ihren sorglosen Umgang mit fossilen Energieträgern die Lebensgrundlagen jeder ausgebeuteter Länder durch Schädigung des globalen Klimas zerstören.

Wahre Flüchtlingspoltik heißt nachhaltige Klimapolitik. Flüchtlingsursachen bekämpfen heißt auch Lebensgrundlagen in den Ländern sichern, in denen sich die Klimakatastrophe bereits jetzt durch jahrelangen Regenmangel und überdimensionale Hitzeperioden zeigt.

Deutschland könnte hier durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne voranschreiten – ähnlich dem Atomausstieg 2011. Die wahren Hintergründe des Atomausstiegs hat Fürstin Gloria scheinbar nicht begriffen. Nicht nur das steigende Risiko eines Störfalls durch die fortschreitende Nutzung alter Reaktoren (statistisch passiert alle 25 Jahre ein Super-GAU, was uns Tschernobyl und Fukushima gezeigt haben und je länger die Laufzeit desto mehr steigt das Risiko eines Super-Gaus) ignoriert die Fürstin, auch die Fragen zur Entsorgung der Endlagerung des Atommülls, der zur Laufzeit der Atomkraftwerke tagtäglich produziert wird, kann Fürstin Gloria nicht beantworten.

Leider ergeben sich für die Probleme, die unser Umgang mit den Ressourcen unserer Erde verursacht, keine einfachen Lösungen nach dem Muster der AfD. Dies sollte der Kommentatorin klar sein, bevor sie derartige Behauptungen veröffentlicht.

================= Pressemitteilung- Ende ========================

Mit freundlichen Grüßen

Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg

Petra Filbeck, Franz Waldmann, Ludwig Simek, Wolfgang Wegmann, Walter Nowotny

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/regensburger-appell/presseerklarungen/