Kategorie: 2019

30 Jahre Baustopp WAA Wackersdorf

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Vor 30 Jahren wurde der Bau der WAA Wackersdorf eingestellt. Nach mehreren Jahren erfolgreichen und hartnäckigen Widerstands hauptsächlich der oberpfälzer Bevölkerung wurde 1989 bekannt gegeben, den Bau der WAA Wackersdorf zum 31.05.1989 einzustellen.

Die WAA Wackersdorf wurde zwar nie realisiert. Aber diejenigen, die die WAA bauen wollten, bescheren uns nun die Ursachen für fortschreitende Umweltzerstörung, ungerechte Vermögensverteilung und rasanten Klimawandel, Deshalb ist weiterhin Engagement für die Zukunft gefordert.

Viele Jugendliche waren vor 30 Jahren ebenfalls aktiv – sozusagen die FridaysForFuture von vor 30 Jahren.

@FridaysForFuture: Macht weiter – lasst euch nicht vom Weg abbringen und rückt nicht von Euren Forderungen ab!

Abgefrühstückt – TenneT lädt MdL’s zum Frühstück ein

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Bereits vor dem ersten offiziellen Termin für die Bürgermeister und Landräte informierte TenneT die Landttagsabgeordneten über den Vorzugskorridor des SüdOstLinks.

Die Abgeordneten wurden jedoch von Vertretern des BUND Naturschutz, der BI-Walhallalandschaft und der BüfA Regensburg gebührend vor dem Münchner Hofbräukeller empfangen:

Foto: Penelope Kemekenidou

Pressemitteilung BUND Naturschutz in Bayern e. V.

TenneT lädt Parlamentarier des bayerischen Landtags zu einem Frühstück ein, um für den umstrittenen Neubau der Höchstspannungs Gleichstrom‐Übertragungsleitung HGÜ SuedOstLink zu werben. Der BUND Naturschutz in Bayern, e.V. sieht das Vorhaben des Großunternehmens kritisch.

„Der Beschluss für den Übertragungsnetz-Ausbau ist ein politischer Beschluss. Wir bitten unsere parlamentarischen Vertreter die Planungen substantiell zu verbessern. In Bayern muss die 10-H-Regel, die die Windenergie blockiert, abgeschafft und eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand gefördert werden. Daher wenden wir uns heute an die Bayerischen Landtagsabgeordneten“ so Ronja Endres, Referentin für politische Kommunikation des BUND Naturschutz in Bayern e.V. „Die neuen HGÜ-Leitungen werden vor allem dem transeuropäischen Stromtransport von Kohle- und Atomstrom dienen. Die aktuellen Planungen berücksichtigen auch den Kohleausstieg nicht. Wir fordern daher eine Umweltverträglichkeits- und Alternativenprüfung und einen schnellen Kohleausstieg“, so Ronja Endres weiter.

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT legt nun auch die Planungen einer Vorzugstrasse für den Bau der Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) SuedOstLink, von Sachsen-Anhalt bis nach Landshut, vor. Diese zerschneidet Bayern in Oberfranken, in der Oberpfalz und in Niederbayern. Der Bau der über 500 km langen HGÜ-Leitung wird mit 40 m Breite eine große Schneise in die Landschaft, Wälder und Felder schlagen.

Die HGÜ-Leitungen wie hier die SuedOstLink, bringen die dezentrale Energiewende nicht voran. Die gesellschaftliche Notwenigkeit des Vorhabens für die dezentrale Energiewende ist bis heute nicht nachgewiesen. Die Bundesregierung hat bis heute eine Strategischen Umweltprüfung zur Alternativenprüfung eines dezentralen Energiekonzepts abgelehnt – EU Richtlinien würden dies hingegen erfordern. Die Stromnetzplanung muss daher völlig neu aufgesetzt werden. Der BUND Naturschutz setzt auf eine dezentrale Energiewende, auf Bürgerenergie und Kommunen und technische Alternativen in einem neuen Strommarkt, mit deutlich geringeren Naturschäden.

„Unser Bundesverband Bund Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND e.V.) beteiligt sich seit vielen Jahren an Diskussionen über den Stromnetzausbau, mit Stellungnahmen und bei Antragskonferenzen in 2017 und 2018. Nun stellen wir fest, dass TenneT die vom BUND e.V., und vom BUND Naturschutz in Bayern e.V., sowie von bayerischen und bundesweiten Bürgerinitiativen und vielen Kommunen vorgetragenen Einwände und Vorschläge weitgehend ignoriert. Das schafft kein Vertrauen und bestärkt uns in unserer Ablehnung“, so Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz des BUND Naturschutz in Bayern, e.V.

Pressekontakt für Rückfragen:

Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz,

BUND Naturschutz in Bayern e.V.,

Tel.: 0151-5048-9963

Pressekontakt:

BUND Naturschutz in Bayern e. V.

Landesfachgeschäftsstelle München

Pettenkoferstr. 10 a / I

80336 München

Tel.: 089/ 54 82 98 63

Revival-Aktion am Köferinger Faschingsumzug

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Nach der erfolgreichen ersten #ausgebaggert-Demo starten wir mit einer neuen Aktion ins neue Jahr.

Am Samstag, 02.03.19 ab 15:00 Uhr

findet in Köfering eine Faschingsumzug statt. Dort wollen wir mit unseren Kohlebagger und Fußgruppen in Aktion treten. Das heißt (wie in gewohnter Manier), den als Kohlebagger dekorierten Traktor, umringt von RWE- Arbeitern, an unterschiedlichen Stellen von einem Flashmob der Aktivsten anhalten.

Organisatorisch:

Bitte bringt selbstständig, wenn du als Anti-Kohle- Aktivist gehen willst, einen Maleranzug mit und als
RWE-Arbeiter einen Arbeits-Overall mit. Du kannst auch gerne deiner Fantasie freien Lauf lassen 🙂
…. passenden Accessoires: Arbeitshelm, schwarze Handschuhe (Aktivisten), etc. Selbstgemalte Plakate sind natürlich auch erwünscht!! Wir werden uns an zwei Treffpunkten organisieren:

  1. Treffpunkt:
    11:30 Uhr vor dem HBF in Regensburg
    (Altstadtseite) und dann mit den Zug nach Köfering
  2. Treffpunkt:
    13:00 Uhr auf dem Netto-Parkplatz in Köfering
    Anlässlich der Ereignisse rund um den Hambacher Forst und FridayForFuture-Demos wollen wir hier in Regensburg ein Zeichen für Klimagerechtigkeit setzten und uns solidarisch gegenüber Klimaaktivist*innen deutschland-, europa-, und weltweit zeigen.

Deswegen kommt am kommenden Samstag zahlreich zur Aktion, ladet Freunde, Familie und Bekannte ein!

KLIMASOLIDARITÄT – WELTWEIT

EndeGelände in München

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Die BüfA Regensburg unterstützte die Demo am 02.02.2019 in München, um auf den für uns nicht befriedigenden Kompromiss zum Kohleausstieg aufmerksam zu machen.

Einige BüfA’s aus Regensburg sowie Klimaaktivisten aus dem Landkreis Cham waren in München.

Unterstützung der Aktion von EndeGelände in München am 02.02.2019 (Foto: P. Filbeck)