Kategorie: 2018

„Wackersdorf der Film“ wurde im Cinema Paradiso gezeigt.

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21. August ab 18.00 Uhr

„Wackersdorf der Film“ wurde im Cinema Paradiso gezeigt.

Die BüfA n.e.V. nutzte den Termin um auch auf die aktuellen Probleme, die direkt Parallelen zu der Zeit in Wackersdorf haben – hinzuweisen.Unser Sprecher Franz Waldmann – ein Widerständler – der 2. Generation wies in der Einleitung darauf hin, das es wichtig sei nicht nur die Vergangenheit sondern auch die Zukunft zu betrachten, und weiterhin auf der Hut zu sein um solche Versuche die Demokratie auszuhebeln, wie in Wackersdorf, zu verhindern.

Herbert Grabe hat uns eine Kinokritik geschrieben die wir hier mit seiner Erlaubnis veröffentlichen: 

Herbert Grabe(In den Achtzigern in der Doppelrolle als Fotograf und Demonstrant gegen die WAA. Bilder zum Widerstand unter: www.herbertgrabe.de)

Die Veränderung einer Region

Großer Andrang beim Open air-Kino auf der Donauinsel – die Menge derer, die keine Karten mehr bekommen, ist größer als das bis auf den letzten Platz gefüllte Auditorium. Wackersdorf ist noch immer ein Thema – und die ersten Kritiken beim Filmfest in München wecken Erwartungen. Sie werden erfüllt. Der Film ist spannend und er fängt die Zeit, in der er spielt, präzise ein. Viele Szenen beeindrucken durch ihre Detailliebe. Die Interpretation des Geschehens in den achtziger Jahren in der Oberpfalz belegt Kompetenz im Umgang mit Geschichte und Kultur. Es hat was, Sigi Zimmerschied als Umweltminister Dick zu erleben — dass er sich auch noch aus einem seiner ersten Kabarettprogramme selbst zitieren darf, ist umwerfend. Hier ist das Feld eng zwischen Lachen und Schaudern. 

Herausragend die beiden Schauspieler, die Hans Schuierer und den DWK-Vertreter Billinger darstellen. Auch Anna Maria Sturm ist stark und glaubhaft in ihrer Rolle. Der Regisseur beweist auch in seiner Personalauswahl eine sehr glückliche Hand. Was mich als Oberpfälzer über die Maßen begeistert, ist die Sprache der DarstellerInnen. Wir hören nicht den in etlichen Filmen kaum zu ertragenden Kauderwelsch, der regionalen Bezug vorgaukeln soll – die Idiome und Dialekte in »Wackersdorf« sind authentisch. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist es die Sprache der mittleren Oberpfalz. Dort, wo die Geschichte spielt, wird so gesprochen.

Nur ist es ein teilweise männerlastigiger Film. Nicht, weil es die Story des Landrats Schuierer ist. Den Film über ihn zu zu machen und die Dramaturgie eng zu knüpfen, ist sinnig, weil der Widerstand sehr vielschichtig war. Aber die Frauen bekommen im Film weniger die Rollen und die Handlungsmächtigkeit, die sie in der Realität inne hatten. Der spaltende Konflikt hingegen, der sich durch Familien wie Beziehungen und Belegschaften wie Gemeinden zog, wird sensibel beschrieben. Es wundert nicht, dass sich die Oberpfalz durch die Auseinandersetzungen verändert hat: Eine Versöhnung zwischen Politik und Bevölkerung gab es nicht, die geänderten Gesetze (»Lex Schuierer«), um Verfahren wie diese zu beschleunigen, gelten heute noch und wir sehen ja am Beispiel der Angriffe von Pegida-Demonstranten auf JournalistInnen, dass Polizei und Politik keineswegs Garanten für demokratische Freiheiten sein wollen. So etwas wird nicht schnell vergessen oder erinnert an alte Zeiten, je nachdem.

Insgesamt ist der Film ein gelungenes Werk und Regisseur Oliver Haffner ein überzeugender Filmemacher. Die künstlerische Interpretation des Widerstands gegen das Atomprojekt ist wirkungsvoll und bewegend und ein wichtiger Beitrag zur Geschichtsschreibung. Viele »Offizielle« in Bezirk und Land tun sich ja bis heute schwer, anzuerkennen, dass der Staat in »Wackersdorf« fehl geleitet war. 

Herbert Grabe(In den Achtzigern in der Doppelrolle als Fotograf und Demonstrant gegen die WAA. Bilder zum Widerstand unter: www.herbertgrabe.de)www.herbertgrabe.de/dia-shows-gallery/gesellschaft-society/wackerland/

von rechts nach links: Petra Filbeck, Leo Feichtmeier, Wolfgang Nowak, Hans Schuierer

Foto: Walter Nowotny
Regisseur Oliver Haffner
Foto: Walter Nowotny
BüfA-Sprecher und Widerständler in 2. Generation: Franz Waldmann
Foto: Walter Nowotny

Wir nehmen Platz

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Stand von BN und BüfA bei der Aktion „Wir nehmen Platz“ am Kornmarkt Auszug PM vom 28.07.2018 zur verkehrs- und kulturpolitischen Kundgebung am Alten Kornmarkt :

Unter dem Motto „Wir nehmen Platz… am Alten Kornmarkt“ hat die „Aktionsplattform Verkehrswende im Raum Regensburg“ am Samstag, den 28. Juli 2018, zu einer Kundgebung zur Aufwertung des Alten Kornmarkts aufgerufen. Insbesondere fordert die Plattform die Stadt Regensburg auf, konkrete Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität sowie Maßnahmen zur deutlichen Verkehrsberuhigung am Alten Kornmarkt zu ergreifen.

Der Alte Kornmarkt ist aus kulturhistorischer Sicht der bedeutendste Platz Regensburgs und hatte bereits im spätrömischen Regensburg und vom Frühmittelalter bis um 1900 zentrale Bedeutung.“Noch heute weist der Alte Kornmarkt eine besondere städtebauliche Qualität auf, welche durch die derzeitige Nutzung als Parkplatz jedoch kaum wahrzunehmen ist“ so Prof. Dr. Achim Hubel von den Altstadt-freunden. Der Alte Kornmarkt hat das Potenzial wieder in altem Glanz zu erstrahlen und von den Menschen als hochwertiger Lebens-und Aufenthaltsraum angenommen zu werden.

„Denkbar sind stadtplanerische-und verkehrsberuhigende Maßnahmen wie in den 80er Jahren am Vier-Eimer-Platz, Kohlenmarkt, Rathaus-und Haidplatz, sowie ab 1993 in der Gesandtenstraße, am Neupfarrplatz, Kassiansplatz und in der Goliathstraße“, wie Joachim Buck, 1.Vorsitzender des Arbeitskreis Kultur Regensburger Bürger erläutert.

Stromnetzausbau und Sektorenkoppelung.

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04.07.2018: Stromnetzausbau und Sektorenkoppelung.

Im Rahmen des Bürgerdialogs Stromnetz fand in Schwandorf bei der Firma MicrobEnergy GmbH am 4.07.18 eine Veranstaltung statt.

Um es vorweg zu nehmen: Die Überschrift wäre besser formuliert gewesen mit „Stromnetzausbau oder Sektorenkopplung“.

Aus Strom(spitzen) und CO2, wie es Beispiel an Biogasanlagen abfällt, kann damit volumenreich Methan gewonnen werden. Schon heute kann es bundesweit transportiert und in vorhandenen Ganzjahresspeichern gelagert werden. Damit treibt es z.B. im Winter Blockheizkraftwerke an, um Wärme und Strom dezentral und mit höchsten Wirkungsgrad* zurückzuerhalten. Die politischen Rahmenbedingungen sind derzeit für dieser Technik nicht förderlich.

Bild von pixabay

STOP KOHLE-Aktion beim Gassenfest

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24. Juni 2018: STOP KOHLE-Aktion beim Gassenfest

Am 24. Juni zeigten  tausende Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land ihre Unterstützung für einen raschen Kohleausstieg und konsequenten Klimaschutz!

Auch bei uns gab es eine Aktion, unterstützt von Campact und organisiert von Petra- und wir machten mit, bei unserem Stand am Gassenfest: mit schwarzen Händen und  der Forderung „STOP KOHLE“,  damit die Bundesregierung den Kohleausstieg endlich richtig anpackt! Hier das Foto:

Weitere Infos zur bundesweiten Aktion: 

www.stop-kohle.de/

Es gab diesmal beim OstenGassenfest einen gemeinsamen Stand von attac und BüfA.
Gemeinsame Themen waren „Nein zum Polizeiaufgabengesetz“ und „Kohleausstieg“.

Blickfang war eine Überwachungskamera, mit der die Passanten in Echtzeit auf dem Monitor sichtbar waren („Big Söder is watching you“), als Beispiel für die Überwachungsbefugnisse, die die Polizei in Zukunft erhalten soll. Ein „Gefährlichkeitstest“ und schwarze T-Shirts mit dem Aufdruck „Ich bin eine drohende Gefahr“ gab es auch an unserem Stand.

Proteste gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz

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April / Mai 2018:

Proteste gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz

Gegen das geplante Bayerische PAG und gegen das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz gab es in Regensburg mehrere  Demos, z .T.  mit mehreren Tausend Teilnehmern (siehe Foto unten von Herbert Baumgärtner) .

Auch die BüfA Regensburg forderte zur Teilnahme an den Demos auf, und die BüfA war natürlich bei den Demos vertreten, auch bei der Groß-Demo in München am 10. Mai.

Ungeachtet der breiten Proteste verabschiedete der Bayerische Landtag mit der absoluten CSU-Mehrheit am 15. Mai das PAG. Bleibt zu hoffen, dass die Klagen vor dem Bayerischen und dem Bundesverfassungsgericht dieses schlimme Gesetz noch kippen können.

http://nopagbayern.blogsport.eu/

Bericht in regensburg-digital

Erste Regensburger Radl-Demo des Aktionsbündnisses Verkehrswende

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21.04.2018:

Erste Regensburger Radl-Demo des Aktionsbündnisses Verkehrswende

Mehr Platz und Sicherheit für Radfahrer in Stadt und Landkreis Regensburg!

Unter dem Motto „I want to ride my bicycle“ hatte die Aktionsplattform Verkehrswende Regensburg am Samstag, den 21. April 2018 zu einer Demonstration für einen fahrradfreundlichen Stadtverkehr aufgerufen und über 700 Radfahrer*innen aus Regensburg und Umland folgten diesem Aufruf. Auch die BüfA war natürlich dabei. Der Demozug startete am Hauptbahnhof und radelte eineinhalb mal um um die Altstadt bis zur Abschlusskundgebung am Westportal des Regensburger Doms.

Konkrete Forderungen des Aktionsbündnisses sind:

  • Verbesserungen am Radroutennetz, insbesondere im Hinblick auf Schulwegrouten und Pendlerstrecken in das nähere Umland
  • Ausbau vorhandener Radwege
  • Umbau unfallträchtiger Kreuzungsbereiche
  • Grüne Welle auch für Radfahrer
  • Ausbau sicherer und überdachter Radabstellanlagen
  • Realisierung einer Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt
  • Zuverlässiger Winterdienst für Radwege.

Frühjahrsputz am Dachauplatz – Wir verhindern Fahrverbote

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Samstag, den 17. März um 12:00 Uhr, Dachauplatz

Die Aktionsplattform „Verkehrswende im Raum Regensburg“ macht:

„Frühjahrsputz am Dachauplatz – Wir verhindern Fahrverbote“

Mit unserer Aktion, den Dachauplatz symbolisch mit Staubsaugern von Feinstaub und Stickoxiden zu befreien, wollen wir auf das vielfältige Versagen der Automobilindustrie, der Politik und der Regensburger Kommunalpolitik hinweisen. Allein in den Tagen vom 4.-9. März kam es in Regensburg am Dachauplatz zu vielen Grenzwertüberschreitungen; am 5.3. wurde der Grenzwert von 50 µg/m3 (Feinstaub, PM10) im Stundenmittel mehrmals um fast 100% überschritten. In den vorliegenden Konzentrationen haben diese Stoffe nichts in einer Innenstadt zu suchen, in der sich tagtäglich zehntausende Menschen aufhalten. Die Stadt Regensburg hat durch ihre jahrzehntelange Förderung des motorisierten Individualverkehrs diese Situation mit zu verantworten. Die neu gegründete „Aktionsplattform Verkehrswende im Raum Regensburg“ ist ein Zusammenschluss verschiedener Regensburger Vereine, NGOs und politischer Akteure. Auch die BüfA ist darin aktiv.
Hier einige Fotos der „Feinstaubsauger-Aktion“:

Vortrag und Gespräch: Wo steht die Elektromobilität?

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Dienstag, 13.03.18, 19.00 Uhr
Evangelisches Bildungswerk Regensburg e. V., Am Ölberg 2, Regensburg

Vortrag und Gespräch: Wo steht die Elektromobilität?

Zukunftstaugliche Wege von A nach B Skandal jagt Skandal – giftige Partikel, fein verteilt, schaden eben doch. Da kommen leistungsfähige Akkus wie gerufen, in China fahren damit schon zehntausende Elektrobusse. Die Stadt Hagen will ihre Fahrzeugflotte komplett auf Elektroautos umstellen. Und mit E-Bikes fahren viele gern zur Arbeit, selbst wenn es mehrere Kilometer sind. Schnitt. Wussten Sie, dass ein PKW-Reifen alle zehn Kilometer um etwa ein Gramm leichter wird, ein LKW-Reifen um 10 Gramm? Dass Menschenrechtsverletzungen bei der Gewinnung von Rohstoffen an der Tagesordnung sind? Dass die Verkehrsfläche in Bayern täglich um fünfeinhalb Fußballfälder wächst? Daraus folgert der Referent: Einfach nur den Verbrenner durch ein Elektroauto zu ersetzen, genügt nicht. Moderne Informationstechniken und eine fortschrittliche Stadtentwicklung können helfen, den Menschen zum Gewinner des Wandels zu machen. Allerdings nicht ohne eine gewisse Bereitschaft, Gewohnheiten zu überdenken.
Referent: Dr. Harald Klimenta, Buchautor und Dozent, Wissenschaftlicher Beirat attac Deutschland, Regensburg
Kooperationspartner: Greenpeace Regensburg, VCD Kreisverband Regensburg, adfc Regensburg, Büfa Regensburg, BN Kreisgruppe Regensburg
Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/aktivitatenruckblick/

Erstes Regensburger Hustkonzert für bessere Luft

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24.02.2018:

Erstes Regensburger Hustkonzert
für bessere Luft

Die BüfA war dabei!

Das Hustkonzert, dirigiert von BüfA-Sprecher Franz Waldmann mit einem alten Auspuff als Taktstock, fand anlässlich des bevorstehenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Verkehrsbeschränkungen wegen Überschreitungen der EU-weit gültigen Feinstaub- und Stickoxidwerte in den Städten Stuttgart und Düsseldorf statt.

Auf der Webseite der MZ gibt es ein Video dazu:
https://video.mittelbayerische.de/region/regensburg/ein-hustkonzert-gegen-luftverschmutzung-23815-vid58659.html

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass auch die Luftverschmutzung in Regensburg an winterlichen Tagen mit Inversionswetterlage gesundheitsbedrohende Maße annimmt und sich seit Jahren allen Mühen zum Trotz nicht verbessert.

In diesem Zusammenhang bewerben wir die Online-Petition der „Initiative für bessere Luft in Regensburg“, mit der die Stadt zur Einleitung effektiver Maßnahmen zur Luftreinhaltung aufgefordert wird.

Der Link zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/initiative-bessere-luft-fuer-regensburg  

Veranstalter des Hustkonzerts war die „Aktionsplattform Verkehrswende Regensburg“, ein Zusammenschluss verschiedener Regensburger Vereine, NGOs und politischer Akteure. Hier zwei Fotos: