Kategorie: 2017

Demo gegen den SüdOstLink und Teilnahme an der „Antragskonferenz“

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27./28. Juni 2017

Demo gegen den SüdOstLink und
Teilnahme an der „Antragskonferenz“

Die Antragskonferenz für den Trassenabschnitt Schwandorf- Landshut des SüdostLink am 27./28.6.17 in Regensburg in der Donau-Arena war eine der wenigen Möglichkeiten (bis Ende 2018), unseren Widerstand in der Region zu zeigen. Deshalb organisierte die BüfA gemeinsam mit dem Bund Naturschutz
unmittelbar vor der Konferenz eine Demo-Aktion vor dem Eingang zur Donau-Arena.

In seinem Statement begründete Herbert Barthel, Energiereferent des Bund Naturschutz Bayern, die grundsätzliche Ablehnung der HGÜ-Leitung, die Ausdruck einer zentralistischen Planung sei, für die Energiewende nicht nötig sei und vielmehr einer dezentralen und regionalen Energieversorgung entgegenstehe. Auch Petra Filbeck als BüfA-Sprecherin, die Bürgermeisterin von Brennberg Irmgard Sauerer und Vertreter von den Freien Wählern und von der ÖDP erläuterten ihren Widerstand gegen die „Monstertrasse“.

Mit ihren Bannern und In Sprechchören brachten die Demonstrierenden ihren Protest zum Ausdruck:
„Die Monstertrasse macht koan Sinn – sie dient nur dem Konzerngewinn“
„Der SüdOstLink wird ein Flop – denn wir Bürger sagen STOP!“
„HGÜ ist uns egal – Energie ist dezentral!“
„Tennet führt uns hinters Licht – die Monstertrasse braucht´s gar nicht“

Auch bei der folgenden Antragskonferenz brachten die Protestierenden ihre kritischen Fragen und Anmerkungen ausführlich vor.

Erste Antragskonferenz zur Stromtrasse SüdOstLink auf Bayerischem Boden

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17. Mai 2017

Erste Antragskonferenz zur Stromtrasse SüdOstLink auf Bayerischem Boden –
– mit Protest der Trassengegner –

Für die unterirdische Stromtrasse SüdOstLink fand am Mittwoch, 17. Mai. 2017 die erste Antragskonferenz statt. Veranstalter in Weiden war die Bundesnetzagentur. Auch der Widerstand war vor Ort. Der Bund Naturschutz und unser „Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse“ haben eine Demonstration abgehalten. Die über 150 Demo-Teilnehmer stellten die Notwendigkeit der Leitung grundsätzlich in Frage und sprachen sich für eine dezentrale Energieversorgung aus.

Wir haben zusammen mit weiteren Bürgerinitiativen beim Auftakt der Konferenz wiederholt die Notwendigkeit der Leitung in Frage gestellt. Eine Antwort wurde jedoch mit üblichen Verweis auf den Gesetzgeber vermieden.250 Teilnehmer zur Konferenz und 150 Demonstranten waren vor Ort. Foto und Tonaufnahmen waren während der Konferenz verboten. Die Veröffentlichung des Protokolls wurde eingangs von etlichen Teilnehmern gefordert und hatte vage Aussagen seitens der Bundesnetzagentur zum Ergebnis. Allein hierfür wurden mehr als 30 Minuten beansprucht.  

Eigentlich sollte es nur über das „wie“ und nicht über das „ob“ auf der Veranstaltung der Bundesnetzagentur gehen. Kommunalpolitiker und Sprecher der BIs haben sich jedoch zu Wort gemeldet und weitere Vertreter von Behörden- und Verbänden auch zur wackligen juristischen Situation über das „ob“ informiert. Zwei Tage hat die Konferenz gedauert. Die BüfA konnte sich während der Zeit mit den anderen BIs über weitere fachliche Argumente austauschen.

Nur bis zu diesem Zeitpunkt haben die Kommunen das Recht die Frage nach einer Alternative per Freileitung zu stellen.  Dies ist Teil des förmlichen Genehmigungsverfahrens für die Leitung. Der vorgesehene Trassenkorridor und auch Alternativen für die jeweiligen Abschnitte wurden bei der Konferenz vorgestellt. Der Korridor ist zwischen 500 und 1.000 Meter breit. Er verläuft östlich von Weiden nahe der B22 weiter nach Süden in Richtung Pfreimd (Lkr. Schwandorf) nach Regensburg und Isar. Der eigentliche Bau- und Rodungsstreifen wird bis zu 50 Meter breit sein.

Mit der Gleichstromtrasse SüdOstLink möchte man Wolmirstedt, Sachsen-Anhalt mit „Isar“ bei Landshut verbinden. Geplante Fertigstellung ab 2025.  Billiger Kohle Strom, unter anderem aus der Lausitz, soll nach Bayern und Österreich kommen. Bei Starkwind auch mal Energie aus den Offshore-Windparks der dortigen Konzerne. Proteste aus Franken und der Oberpfalz beklagen, das Ausbremsen der lokalen Bürgerenergiewende. Lt. Lex Hartmann geht man derzeit von Kosten von 10 Mio. € je Kilometer aus. Geplante Länge ca. 560 km.  Während industrielle Großabnehmer von den Netzentgelten (aktuell rd 7 Cent je kWh) befreit sind, werden Bürger, Kommunen und Gewerbe damit zu Kasse „gebeten“. Tennet hat alleine in 2017 die Preise um 80 % (kein Schreibfehler) angehoben. Entsprechend haben E-ON Kunden bereits einen deutliche Anhebung ihrer Strompreise im Briefkasten gefunden. Erst Vorschläge liegen seitens der Politik bereits auf dem Tisch, diese Netzgebühren auf Pauschalen umzustellen, da ja etliche Bürger, Kommunen und Gewerbetreibende mit eigenen Erneuerbare Energie Anlagen sich mit Strom versorgen und diesen auch ins Netz abgeben.  

Kostenwahrheit und versteckte Subventionen Wie lange können wir uns so viel Autoverkehr noch leisten?

Das Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien (BüfA) und die Linksfraktion im Regensburger Stadtrat
laden zu folgender Veranstaltung (Vortrag und Podiumsdiskussion) ein:
Dienstag, 25.04.17 um 19.00 Uhr im Leeren Beutel, Regensburg

Prof. Dr.-Ing. Udo J. Becker

(Technische Universität Dresden, Lehrstuhl für Verkehrsökologie)

Vortrag

Kostenwahrheit und versteckte Subventionen

Wie lange können wir uns so viel Autoverkehr noch leisten?

Anschließend Podiumsdiskussion zum Thema

Wie können wir Ressourcen für den Verkehr in der Region sinnvoll einsetzen?

mit:

Prof. Dr.-Ing. Udo J. Becker, TU Dresden
Jürgen Huber, 3. Bürgermeister der Stadt Regensburg, zuständig für Umweltfragen u. Klimaschutz

Josef Weigl, Geschäftsführer des Regensburger Verkehrsverbunds, als Vertretung für Landrätin Tanja Schweiger

Regina Wörle, Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC) Regensburg

Ca. 52 Milliarden betragen die Einnahmen aus Mineralöl-, Kfz-Steuer und Lkw-Maut pro Jahr. Etwa 17 Mrd. werden für Straßenbau ausgegeben – doch die tatsächlichen Kosten des Straßenverkehrs sind um ein Vielfaches höher: Schäden an der Umwelt durch Flächenverbrauch und Klimafolgeschäden, Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems durch Stickoxide, Feinstaub und Lärm, Gebäudeschäden etc. – der Straßenverkehr verursacht hohe Kosten für Mensch und Umwelt, die nicht der Verursacher zahlt, sondern großteils der Allgemeinheit aufgebürdet werden, z. B. über die Krankenversicherung.
Eine Studie der TU Dresden beziffert diese externen Kosten des Verkehrs auf 88 Mrd. € pro Jahr.

 

Ort: Leerer Beutel, Bertoldstraße 9, 93047 Regensburg
Zeit: Dienstag, 25.04.1719.00 Uhr

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/aktivitatenruckblick/

100.000 km mit dem E-Auto unterwegs

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Donnerstag, 23.03.17, 19.00 Uhr
im Evangelischen Bildungswerk, Regensburg, Am Ölberg

Vortrag und Gespräch:

100.000 km mit dem E-Auto unterwegs

Referent: Wolfgang Wegmann, Vertriebsingenieur, war über 20 Jahre für Zulieferer der Wind- und Solartechnik unterwegs. Er ist Sprecher der Agenda21, Lappersdorf, der BüfA Regensburg und als 2. Vorstand des Samos Solarenergieförderverein, Regensburg. Sein jüngstes Projekt ist das eMobilCafé, ein Treff von E-Mobilisten und solche die es werden wollen.

Was „bewegt“ jemanden sich ein E-Auto anzuschaffen? Wie ist man damit unterwegs? Der Referent Wolfgang Wegmann berichtet über seine Erlebnisse mit einem der ersten elektrischen Serienfahrzeuge. Als Berufs-Pendler konnte oder wollte er sich nicht auf ein großes Abenteuer einlassen. Was er im Alltag, am Wochenende und auf Reisen erlebt hat, war in seinem Vortrag kurzweilig zusammengefasst. Er sprach aber auch über die Vorbehalte, welchen E-Fahrern entgegengehalten werden.

Gespräch mit Stefan Schmidt

Donnerstag, 16.02.2017

Gespräch mit Stefan Schmidt

Beim Monatstreffen am 16. Februar besuchte uns Stefan Schmidt (links auf dem Bild unten). Er ist der Direktkandidat für den nächsten Bundestag für B’90/DIE GRÜNEN Regensburg und belegt den aussichtsreichen Platz 10 auf der Landesliste.
Er stellte sich und seine politische Agenda vor, und wir diskutierten fast zwei Stunden über Klimaschutz, Energiewende und Politik im Allgemeinen.
Es war ein spannendes und interessantes Treffen für alle Beteiligten.

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/aktivitatenruckblick/

ABSI-Jahrestagung 2017

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Freitag, 03. bis Samstag, 04.02.2017
im Antoniushaus Regensburg

ABSI-Jahrestagung 2017:
Motto: BürgerEnergiewende, jetzt erst RECHT

ZIEL DER VERANSTALTUNG

war der rege Austausch zur Etablierung der Energiewende vor Ort. Best-Practice Beispiele wurden aufgezeigt, Instrumente für wirksame Projektrealisierung vorgestellt. Neue Konzepte für die effektive Öffentlichkeitsarbeit wurden erläutert. Technische Neuheiten und deren Marktzugang wurden vermittelt. Strategien für eine optimale Arbeit mit kommunalen Strukturen wurden erarbeitet, um BürgerInnen, Unternehmen und Verwaltungen für eine 100% erneuerbare Energieversorgung zu gewinnen.

Gastgeber war der Regensburger Solarförderverein SAMOS.

Auch Mitglieder der BüfA Regensburg waren natürlich zahlreich vertreten.

Ausführliche Berichte, Fotos und weiterführende Links gibt es auf der Webseite von SAMOS.