Autor: Franz

„Regensburg neu gestalten – ein Aktionstag – nicht nur für Weltverbesserer“.

Samstag, 20. Oktober 2012 im EBW Regensburg:

„Regensburg neu gestalten – ein Aktionstag – nicht nur für Weltverbesserer“.

Am Samstag, den 20. Oktober gab es unter Mitwirkung zahlreicher Regensburger Initiativen und Organisationen in den Räumlichkeiten des Evangelischen Bildungswerkes am Ölberg einen Workshop-Tag.

Thema:  „Regensburg neu gestalten – ein Aktionstag – nicht nur für Weltverbesserer“

Einer der Workshops befasste sich mit einem alternativen Energiekonzept für Regensburg:

„Energie in Bürgerhand! – Ideen und Konzepte für die Energiewende“

(Federführend war dabei das BüfA -Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien)

Programmablauf zum Download:

Genaueres zu diesem und den anderen Workshops hier.

Besuch im AKW Temelin (CZ) im September 2012

Besuch im AKW Temelin (CZ) im September 2012

Am 22. September 2012 besuchten Petra Filbeck und ich auf Einladung des Grünen Kreisverbandes Fichtelgebirge das AKW Temelin. Bezeichnend, dass das AKW erst kurz vorher wegen einem Störfall wieder hochgefahren werden konnte, was uns wohl einen sonst möglichen Eintritt in das Innere des Reaktors kostete. So durften wir uns immerhin einen schrecklichen Propagandafilm der Betreiberfirma CEZ anschauen, den Simulator für die Operatoren betrachten und den Maschinenraum von Reaktor 1 betreten. Dies unter faktisch persönlicher Bewachung durch tschechische Sicherheitsleute.

Anschließend stand eine sehr ernüchternde Diskussion zwischen den angereisten Atomkraftgegnern aus Deutschland und Tschechien, der Chefin des tschechischen Amtes für nukleare Sicherheit Dana Drabova und Vertretern von CEZ statt. Die gegenseitigen Argumente waren natürlich beiden Seiten bekannt. Die Pro- Atom- Seite hält die Atomkraft für die sicherste und günstigste Energiequelle, welche die Menschheit nutzen kann. Schließlich kam es bisher zu kaum Toten und Verletzten durch Unfälle. Sollte es tatsächlich zu einem Unfall in Temelin kommen, dann wird man die umliegenden Anwohner evakuieren und alles sei wieder bestens.

Die Tatsache, dass z. B. in Fukushima 90 % der ausgetretenen nuklearen Stoffe über dem Ozean heruntergingen, dennoch weite Teile des Landes für tausende von Jahren kontaminiert sind, die Folgen des Unfalls noch gar nicht absehbar sind und beinahe Tokio hätte evakuiert werden müssen, bleibt umbeachtet. Genauso die völlig falsche betriebswirschaftliche Ausrichtung von CEZ bei einem Ausbau von Temelin. 40 % der tschechischen Stromversorgung käme dann aus Temelin, was bei einer Abschaltung (z. B. durch mangelndes Kühlwasser in heißen Sommern) zu einem blackout in Tschechien führen würde.

Mehr dazu auch hier: https://www.gruene-fichtelgebirge.de/

Ludwig Simek (27. September 2012)

Gassenfest 13.-15.07.2012

Gassenfest 13.-15.07.2012

Tschernobyl-Jahrestag 2012

Tschernobyl-Jahrestag 2012

Vor 26 Jahren, am 26.04.1986, war die atomare Katastrophe in Tschernobyl, deren Nachwirkungen (radioaktive Belastung, gesundheitliche Folgeschäden) immer noch andauern.  Zum Tschernobyl-Jahrestag machte das BüfA am Samstag, 28.4. um 13 Uhr eine Mahnwache in Landshut am Dreifaltigkeitsplatz (200 m südlich der St- Martinskirche)

Theaterabend mit der Berliner Compagnie

Theaterabend mit der Berliner Compagnie

Am Sonntag, den 13. Mai 2012  zeigte die Berliner Compagnie im Regensburger Antoniussaal  ein Theaterstück zum Klimawandel

Titel:  „SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT“

Die zahlreichen Besucher/innen waren begeistert.

(Unten ein Szenenfoto)

Infos zur Berliner Compagnie und zu diesem und weiteren Theaterstücken:

www.berlinercompagnie.de

Greenpeace-Demo gegen die Kürzung der Solarförderung

Greenpeace-Demo gegen die Kürzung der Solarförderung

Am 30.3.2012 demonstrierte die Greenpeace-Gruppe, unterstützt von Studierenden der Hochschule Regensburg, Beschäftigten von Solarfirmen und etlichen BüfA-Mitgliedern, in der Altstadt von Regensburg gegen die Kürzung der Solarförderung, die am 1. April in Kraft trat. Die gesetzten Ziele in der Energiewende rücken mit dieser Kürzung in unerreichbare Ferne. Die Kürzung kommt einem Installationsverbot für in Deutschland hergestellte Solaranlagen gleich und schadet damit nicht nur der Umwelt, sondern auch der deutschen Wirtschaft.  130.000 Arbeitsplätze gibt es in der deutschen Solarindustrie, viele von ihnen stehen nun auf dem Spiel.Am 30.3.2012 demonstrierte die Greenpeace-Gruppe, unterstützt von Studierenden der Hochschule Regensburg, Beschäftigten von Solarfirmen und etlichen BüfA-Mitgliedern, in der Altstadt von Regensburg gegen die Kürzung der Solarförderung, die am 1. April in Kraft trat. Die gesetzten Ziele in der Energiewende rücken mit dieser Kürzung in unerreichbare Ferne. Die Kürzung kommt einem Installationsverbot für in Deutschland hergestellte Solaranlagen gleich und schadet damit nicht nur der Umwelt, sondern auch der deutschen Wirtschaft.  130.000 Arbeitsplätze gibt es in der deutschen Solarindustrie, viele von ihnen stehen nun auf dem Spiel.

In einem schwarzen Sarg wurde bei der Demo die Solarförderung zu Grabe getragen. An mehreren Plätzen der Innenstadt hielt der Trauermarsch inne. Nach einer kurzen Trauerrede wurde verdeutlicht, wer die maßgeblichen politischen Veranwortlichen dieser Kürzung sind. Ein Aktivist, verkleidet als Bundeswirtschaftminister Philipp Rösler, schlug mit einem symbolischen Hammer auf ein Solar-Modul ein. Hier zwei Fotos von dieser Demo:

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Podiumsdiskussion zum Thema: „Ein Jahr nach Fukushima“

Podiumsdiskussion zum Thema: „Ein Jahr nach Fukushima – Wie steht es um die Energiewende in Regensburg?“

Am 14. März 2012 luden wir zu einer Podiumsdiskussion in den  Akademiesalon im Andreasstadel.

Unter fachkundiger Moderatin der Energieberaterin Diana Hehenberger-Risse diskutierten am  Podium (auf den Fotos v. l.n.r.):

  • Karl Söllner (Bürgermeister und Geschäftsführer von ENERIX)
  • Ludwig Friedl (Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg),
  • Wolfgang Zirngibl (Bürgermeister der „Nachhaltigen Bürgerkommune“ Ascha).
  • Richard Spieß (Gründungsmitglied der BuefA, Stadtrat),
 

STOPPT TEMELIN – DEMO am 11.3.2012

STOPPT TEMELIN – DEMO am 11.3.2012

Auch bei der STOPPT TEMELIN – Demo am 11.03.2012 in Mitterteich war das BüfA Regensburg tatkräftig dabei.

Mahnwache bei Isar I und II am Fukushima-Jahrestag 11.03.2012

Mahnwache bei Isar I und II am Fukushima-Jahrestag 11.03.2012

An der Demo und Mahnwache beim AKW Isar I und II anlässlich des Fukushima-Jahrestags nahmen auch etliche BüfA-Mitglieder teil. Hier einige Fotos:

Filmabend WAAHNROCK und Filmabend SPALTPROZESSE

Filmabend WAAHNROCK und Filmabend SPALTPROZESSE

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Atomausstieg in der Region zeigten wir am 29. Februar 2012 im Kino im Andreasstadel den Dokumentarfilm WAAHNROCK über das fünfte Anti-WAAnsinnsfestival. Im Anschluss an den Film gab es ein angeregtes Gespräch mit dem Regisseur des Films, Helge Cramer, und den ehemaligen Anti-WAA-Aktivisten Ex-Landrat Hans Schuierer und BI-Mitglied Wolfgang Nowak, die persönliche Erlebnisse aus dem WAA-Widerstand erzählten. Die Fotos unten zeigen von links nach rechts: Regisseur Helga Cramer, Moderatorin Petra Filbeck, Wolfgang Nowak und Hans Schuierer.

Eine Woche später, am 07. März, zeiogten wir den Film SPALTPROZESSE, der Hintergründe zu der in den 80-er Jahren geplanten Wiederaufarbeitungsanlage bei Wackersdorf thematisiert und zeigt, wie die Menschen vor Ort mit dieser Bedrohung umgingen.