Autor: Franz

Frühjahrsputz am Dachauplatz – Wir verhindern Fahrverbote

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Samstag, den 17. März um 12:00 Uhr, Dachauplatz

Die Aktionsplattform „Verkehrswende im Raum Regensburg“ macht:

„Frühjahrsputz am Dachauplatz – Wir verhindern Fahrverbote“

Mit unserer Aktion, den Dachauplatz symbolisch mit Staubsaugern von Feinstaub und Stickoxiden zu befreien, wollen wir auf das vielfältige Versagen der Automobilindustrie, der Politik und der Regensburger Kommunalpolitik hinweisen. Allein in den Tagen vom 4.-9. März kam es in Regensburg am Dachauplatz zu vielen Grenzwertüberschreitungen; am 5.3. wurde der Grenzwert von 50 µg/m3 (Feinstaub, PM10) im Stundenmittel mehrmals um fast 100% überschritten. In den vorliegenden Konzentrationen haben diese Stoffe nichts in einer Innenstadt zu suchen, in der sich tagtäglich zehntausende Menschen aufhalten. Die Stadt Regensburg hat durch ihre jahrzehntelange Förderung des motorisierten Individualverkehrs diese Situation mit zu verantworten. Die neu gegründete „Aktionsplattform Verkehrswende im Raum Regensburg“ ist ein Zusammenschluss verschiedener Regensburger Vereine, NGOs und politischer Akteure. Auch die BüfA ist darin aktiv.
Hier einige Fotos der „Feinstaubsauger-Aktion“:

Vortrag und Gespräch: Wo steht die Elektromobilität?

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Dienstag, 13.03.18, 19.00 Uhr
Evangelisches Bildungswerk Regensburg e. V., Am Ölberg 2, Regensburg

Vortrag und Gespräch: Wo steht die Elektromobilität?

Zukunftstaugliche Wege von A nach B Skandal jagt Skandal – giftige Partikel, fein verteilt, schaden eben doch. Da kommen leistungsfähige Akkus wie gerufen, in China fahren damit schon zehntausende Elektrobusse. Die Stadt Hagen will ihre Fahrzeugflotte komplett auf Elektroautos umstellen. Und mit E-Bikes fahren viele gern zur Arbeit, selbst wenn es mehrere Kilometer sind. Schnitt. Wussten Sie, dass ein PKW-Reifen alle zehn Kilometer um etwa ein Gramm leichter wird, ein LKW-Reifen um 10 Gramm? Dass Menschenrechtsverletzungen bei der Gewinnung von Rohstoffen an der Tagesordnung sind? Dass die Verkehrsfläche in Bayern täglich um fünfeinhalb Fußballfälder wächst? Daraus folgert der Referent: Einfach nur den Verbrenner durch ein Elektroauto zu ersetzen, genügt nicht. Moderne Informationstechniken und eine fortschrittliche Stadtentwicklung können helfen, den Menschen zum Gewinner des Wandels zu machen. Allerdings nicht ohne eine gewisse Bereitschaft, Gewohnheiten zu überdenken.
Referent: Dr. Harald Klimenta, Buchautor und Dozent, Wissenschaftlicher Beirat attac Deutschland, Regensburg
Kooperationspartner: Greenpeace Regensburg, VCD Kreisverband Regensburg, adfc Regensburg, Büfa Regensburg, BN Kreisgruppe Regensburg
Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/aktivitatenruckblick/

Erstes Regensburger Hustkonzert für bessere Luft

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24.02.2018:

Erstes Regensburger Hustkonzert
für bessere Luft

Die BüfA war dabei!

Das Hustkonzert, dirigiert von BüfA-Sprecher Franz Waldmann mit einem alten Auspuff als Taktstock, fand anlässlich des bevorstehenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Verkehrsbeschränkungen wegen Überschreitungen der EU-weit gültigen Feinstaub- und Stickoxidwerte in den Städten Stuttgart und Düsseldorf statt.

Auf der Webseite der MZ gibt es ein Video dazu:
https://video.mittelbayerische.de/region/regensburg/ein-hustkonzert-gegen-luftverschmutzung-23815-vid58659.html

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass auch die Luftverschmutzung in Regensburg an winterlichen Tagen mit Inversionswetterlage gesundheitsbedrohende Maße annimmt und sich seit Jahren allen Mühen zum Trotz nicht verbessert.

In diesem Zusammenhang bewerben wir die Online-Petition der „Initiative für bessere Luft in Regensburg“, mit der die Stadt zur Einleitung effektiver Maßnahmen zur Luftreinhaltung aufgefordert wird.

Der Link zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/initiative-bessere-luft-fuer-regensburg  

Veranstalter des Hustkonzerts war die „Aktionsplattform Verkehrswende Regensburg“, ein Zusammenschluss verschiedener Regensburger Vereine, NGOs und politischer Akteure. Hier zwei Fotos:

Die BüfA n.e.V. ist aktiv in der Aktionsplattform Verkehrswende

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Im Nachgang zur erfolgreichen gemeinsamen Aktion zum Klimagipfel am 11.11.2017  hat sich in Regensburg eine Aktionsplattform gegründet, die sich alle paar Wochen trifft und weitere gemeinsame Aktionen vor allem zur Verkehrswende in Regensburg plant. An den Vernetzungstreffen beteiligt waren bisher u.a. Mitglieder von attac, Bund Naturschutz, VCD, ADFC, BüfA, Greenpeace, KHG, Transition, Grüne, Grüne Jugend, Linke, ÖDP, Piraten. Es gibt dazu eine Mailing-Liste „enkeltauglich-unterwegs“, in der aktuelle Infos und Einladungen ausgetauscht werden. Wer neu im Aktionsbündnis mitmachen und in die Mailing-Liste aufgenommen werden möchte, sollte sich an klimenta@attac.de wenden, der die Liste verwaltet. Aktuelle Infos gibts auf der facebook-Seite https://www.facebook.com/verkehrswende.regensburg/

Büfa-Sprecher

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BüfA-Sprecher/-innen

Derzeitige Sprecher/in sind  Walter Nowotny,  Franz Waldmann, Petra Filbeck,  Wolfgang Wegmann und Ludwig Simek,
(im Foto unten von links) . Kassier ist Walter Nowotny.

Rückblick:

Bei der Gründungsversammlung im Februar 2011 wurde festgelegt, dass die BüfA-Sprecher/innen jeweils für die Dauer von 1 Jahr gewählt werden.
Sprecher 2011 – 2012:  Ludwig Simek und Karl Bierl.
Sprecher/innen 2012 – 2013:Petra Filbeck, Christine Hofer und Jürgen Häublein.

Auf dem Foto von links:
Karl Bierl, Petra Filbeck, Jürgen Häublein, Christine Hofer, Ludwig Simek

Specher/innen 2013 – 2014:  Petra Filbeck,  Jürgen Häublein, Ludwig Simek, Schriftführerin Christine Fabritius.
Sprecher/innen 2014 – 2015: Ludwig Simek, Christine Hofer, Petra Filbeck, Schriftführerin Christl Fabritius, Walter Nowotny.

(im Foto unten von links)

Das Foto unten zeigt die Sprecherin/Sprecher der BüfA nach der Wahl am 18.05.2015 und Wiederwahl am 28.06.2016):
Ludwig Simek, Wolfgang Wegmann, Petra Filbeck, Walter Nowotny.
(von links)

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/uber-uns/

BüfA Regensburg konstituiert sich als nicht eingetragener Verein (n.e.V.)

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Bei der Jahreshauptversammlung am 28.06.2016 beschlossen die anwesenden BüfA-Mitglieder einstimmig, sich als sogenannter nicht eingetragener Verein zu konstituieren. 2011 war die BüfA nur mit einer formlosen Gründungserklärung als Bündnis aus Einzelpersonen, die eine Vernetzung mit verschiedenen Organisationen gewährleisten können, gegründet worden.

Nun verfügt die BüfA über eine Satzung, in der Struktur und Arbeitsweise grundsätzlich geregelt sind. Darin ist auch festgelegt, dass die BüfA ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch die Aufnahme in den vereinseigenen Email-Verteiler, der vom Vorstand geführt wird. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, höchstens fünf Mitgliedern, die für zwei Jahre gewählt werden.

Hier die Satzung zum Download:

Bei der Jahreshauptversammlung am 28.06.2016 erfolgte auch die Vorstandswahl. Wiedergewählt wurden Petra Filbeck, Walter Nowotny, Ludwig Simek und Wolfgang Wegmann. Walter Novotny wurde als Kassier gewählt.

Eine Auflistung verschiedener Organisationen, mit denen die BüfA vernetzt ist, finden sie auf dieser Webseite unter LINKS.

STOP TTIP Trauerrede am Grabe der Erneuerbaren Energien

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(verfasst anlässlich des STOP TTIP-Aktionstages am 26.09.2015 in Regensburg, wo symbolisch die Demokratie, die Natur und die Erneuerbaren Energien zu Grabe getragen wurden)

Liebe versammelte Trauergäste, liebe Angehörige, liebe Freunde der Erneuerbaren Energien!

Wir haben uns heute und hier versammelt, um Abschied zu nehmen von etwas einzigartigem und etwas unersetzbarem. Die Erneuerbaren Energien haben schon bessere Tage gesehen, aber es gab immer wieder Hoffnung auf Gesundung. Umso überraschter war ich, als ich vom plötzlichen Ableben der geliebten EE erfuhr.

Lassen Sie mich berichten, wie ich die Erneuerbaren Energien in Ihren Jahren erleben durfte.

Nach vielen Jahren des Raubbaus mit Kohlekraftwerken und Kernkraftwerken ohne Ende besannen sich die  Menschen 1992 in Rio, unseren Planeten für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten.  Die  Erneuerbaren Energien sollten dafür der richtige Weg sein. Die Großkonzerne erkannten dies nicht und so nahmen wir, die Bürger, diese Sache selbst in die Hand und errichteten Fotovoltaikanlagen auf unseren Dächern und errichteten Windkraftanlagen. So erreichten wir, dass heute ein großer Teil unserer Energie aus Erneuerbaren Energien produziert wird. Die Natur freute sich, denn der Ausstoß von CO2 reduzierte sich und die Menschen lebten ohne Feinstaub gesünder. Doch wir waren noch nicht am Ziel, denn immer noch liefen Kraftwerke, die unsere Luft verschmutzen und radioaktiven Müll produzieren, womit wir nicht wissen wohin damit. Durch den Atomausstieg wurden aber in Deutschland die ersten richtigen Zeichen gesetzt.

Nicht alle waren damit zufrieden, denn die Gewinne der großen Energieversorger sanken.

Doch plötzlich begab sich folgendes:

Lobbyisten in Übersee und Europa schlugen vor, gemeinsam Handel zu betreiben und dies ohne Schranken und Zölle. Beide Seiten sollten durch dieses Abkommen gewinnen. Die Erneuerbaren Energien  sollten nicht betroffen sein. Im Gegenteil – auch die Erneuerbaren Energien sollten im wirtschaftlichen Sinne profitieren. Es gab viele kritische und ablehnende Kräfte, die diesem Abkommen nicht trauten und versuchten, das Abkommen mit dem Namen TTIP zu verhindern. Durch Ausschalten der Demokratie wurde aber das Abkommen dann doch abgeschlossen. und Weltkonzerne konnten ohne Rücksicht auf Mensch und die Erneuerbaren Energien handeln. Und von Jahr zu Jahr wurden die Möglichkeiten, selbst Teil der Energiewende zu sein, eingeschränkt. Eigenerzeugung wurde besteuert. Energiegenossenschaften konnten durch rechtliche Vorgaben nicht mehr sinnvoll arbeiten. Der Windkraft wurde auch durch politische Ränkespiele der Wind aus den Rotoren genommen. Elektroautos wurden nicht gefördert.  Braunkohleabbau ging weiter und Fracking wurden erlaubt. Großkonzerne erhielten noch mehr Erleichterungen – zu Lasten der privaten Endverbraucher.

Jetzt erst wurde  uns Menschen klar, was wir mit den Erneuerbaren Energien, der Energiewende von unten – verloren haben.

Nehmen wir ein letztes Mal  Abschied von den Erneuerbaren Energien. Nehmen wir Abschied von der Energiewende von unten.

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/positionen/stop-ttip-trauerrede/

Samos Solarpreis 2013 für die BüfA Regensburg

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Der Solarförderverein Regensburg e.V. SAMOS schreibt seit 2006 jährlich den SAMOS-Solarpreis aus, mit dem herausragende innovative Leistungen ausgezeichnet werden. Die Finanzierung des Preisgeldes von 700 Euro ist möglich durch die Erträge der vereinseigenen Photovoltaik-Anlage.

Der Solarpreis 2013 ging an das Netzwerk BüfA Regensburg, vertreten durch die derzeitige/n Sprecher/in Petra Filbeck, Ludwig Simek und Jürgen Häublein. 

Die feierliche Preisverleihung erfolgte zu Beginn der öffentlichen Veranstaltung mit Prof. Dr. Claudia Kemfert am 30. Januar 2014 im Runtingersaal.

Die Laudatio hielt der Vorsitzende von SAMOS Ewald Lirsch. Ludwig Simek dankte für die Auszeichnung und wies auf das Engagement der vielen anderen BüfA-Aktiven hin. Hier einige Fotos von der Verleihung:

(Foto unten von links: Ewald Lirsch, Petrta Filbeck, Ludwig Simek)

Gründungserklärung

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Gründungserklärung der BüfA Regensburg

vom 17. Februar 2011

Die Nutzung der Atomenergie stellt eine massive Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Ein Super-GAU, wie er sich 1986 in Tschernobyl ereignete, würde im wesentlich dichter besiedelten Mitteleuropa unvorstellbare Folgen nach sich ziehen. Aber bereits der Normalbetrieb mit seinen ständigen Störfällen, die Gefahr terroristischer Anschläge und die ungeklärte Endlagerung stellen für jetzt und die kommenden Jahrmillionen ein unkalkulierbares Risiko für Mensch und Natur dar. Daher wurde 2002 im Rahmen des Atomkonsenses zwischen Bundesregierung und Kraftwerksbetreibern der Ausstieg aus dieser Technik und der Einstieg in die Erneuerbaren Energien beschlossen. Die derzeitige Bundesregierung hat diesen Konsens aufgekündigt und verfolgt den ursprünglichen Irrweg weiter. Die älter werdenden Atommeiler und die weiterhin ungeklärte Endlagerung gefährden die Bevölkerung immer mehr. Mit der massiven Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke wird den Erneuerbaren Energien der Boden unter den Füßen weggezogen. Stadtwerke und andere Investoren, die regenerative Energieprojekte umsetzen, sind Verlierer, während gleichzeitig den Betreibern der AKWs Milliarden an zusätzlichen Gewinnen beschert werden. Neue, zukunftsorientierte Technologien mit guten Chancen auf dem Weltmarkt und zahlreichen neuen Arbeitsplätzen werden ausgebremst. Um das Abschalten der Atomkraftwerke und den Wechsel zu den Erneuerbaren Energien zu erreichen, die Bevölkerung zu informieren, Kräfte zu bündeln und Informationen und Wissen auszutauschen, schließen sich Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Regensburg zum „Regensburger Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien (BüfA Regensburg)“ zusammen. Mitglieder im Bündnis sind Einzelpersonen, die zusätzlich auch in anderen Organisationen verwurzelt sein können und damit eine weitere Vernetzung gewährleisten. Mitglieder werden in einer Liste geführt. Das Bündnis ist überparteilich und allen offen, die an seinen Zielen mitarbeiten wollen. Im Bündnis können sich die Mitglieder flexibel zu Projekten zusammenschließen, wobei der Informationsaustausch mit allen übrigen Mitgliedern gewahrt bleiben muss. Das Bündnis ist offen für die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die gleiche Ziele verfolgen. Arbeitsgrundlage des Bündnisses sind regelmäßige offene Treffen. Nach außen wird das Bündnis durch SprecherInnen vertreten, die jährlich gewählt werden. Diese sollten keine herausgehobene, öffentlichkeitswirksame Funktion in einer anderen Gruppe oder Organisation inne haben. Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/uber-uns/