Autor: Franz

Gespräche mit Parteien über unser Energiekonzept

Juni bis August 2013:

Gespräche mit Parteien über unser Energiekonzept

Angesichts dessen, dass die Parteien in den kommenden Monaten im Hinblick auf die Kommunalwahl im Frühjahr 2014 Programme erarbeiten, wandten wir uns mit einem Schreiben an die Fraktionen des Regensburger Stadtrats mit dem Vorschlag, in einem Gespräch unser Energiekonzept für Regensburg vorzustellen und zu diskutieren.

Die Reaktion der angeschriebenen Parteien war durchwegs positiv und interessiert.

Von Juni bis August 2013 fanden  Gespräche mit verschiedenen Stadtratsfraktionen und Parteien statt, wobei prinzipiell von allen Interesse und in vielen Punkten Zustimmung signalisiert wurde.

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/aktivitaten/

21.04.2013: Tschernobyl-Jahrestag:

Demozüge und große Anti-Atom- Demo
am AKW Grafenrheinfeld
Am Jahrestag des GAU’s von Tschernobyl beteiligten wir uns an einer
Sternfahrt zur landesweiten Anti-Atom-Demo in Grafenrheinfeld.
Die Demo stand unter dem Motto:
„Tschernobyl 1986 – Fukushima 2011– Will noch jemand mit dem Restrisiko spielen?“

Filmvorführung: „Leben mit der Energiewende“

10. April 2013:

Filmvorführung: „Leben mit der Energiewende“

Transition Town und BüfA Regensburg zeigten gemeinsam den Dokumentarfilm “Leben mit der Energiewende”.

Hier die Selbstbeschreibung des Projektfilmes:

“Lange wurde und wird die Photovoltaik bedrängt: Zu teuer soll die Sonnenenergie sein und ihr Anteil an der regenerativen Stromversorgung sei zu gering. Eine Sonderkürzung der EEG-Einspeisevergütung nach der anderen setzt die Regierung durch. Der Exodus der Solarbranche in Deutschland hat begonnen, die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche ist bedrückend.

Nun gibt es in der Politik sogar die Anstrengung den Vorrang für den Ökostrom aufzuheben. Kann das sein? Kurz bevor Netzparität erreicht ist und die Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag zur bezahlbaren Energieversorgung leisten kann. Es ist doch vollkommen klar, dass wir nur durch regenerative Energieträger unseren Bedarf an Energie zu kalkulierbaren Kosten decken können. Wie kann es sein, dass nun in letzter Sekunde diese erfolgreiche Entwicklung abgewürgt werden soll?

Seit vielen Jahren verfolge ich (Frank Fahrenski, Anm. der Redaktion) als Fernsehjournalist die Entwicklung der regenerativen Energieträger und bin immer wieder überrascht, dass sich die Branche in der öffentlichen Diskussion immer wieder in die Defensive drängen lässt. Meine persönliche Meinung: Es ist Zeit, dass die Vertreter der Photovoltaik aus der Defensive herauskommen und publizistisch ihr Anliegen offensiv vertreten.”

Weitere Informationen zum Film finden sich hier.

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/aktivitaten/

Vortrag und Diskussion: Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung – ein Modell für Regensburg?

Vortrag und Diskussion:
Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung –
ein Modell für Regensburg?

am Freitag, den 22.03.2013 um 19:30 Uhr

im BRANDL-BRÄU, Ostengasse 16, RegensburgDie Schwabacher Bürgerenergiegenossenschaft „Wärme-Strom-Gemeinschaft eG“ (WSG eG) stellte ihre Geschäftsmodelle zur dezentralen Energieversorgung in den kleineren Leistungsklassen (Mehrfamilienhäuser, kleine Gewerbekunden) vor.

Bürgerenergiegenossenschaft „Wärme-Strom-Gemeinschaft eG“, Schwabach, www.waerme-strom-gemeinschaft.de

Referenten waren:

    • Rechtsanwältin Angelika Majchrzak-Rummel, Vorstand WSG eG

 

  • Dipl.-Ing. Ralf Hansen, Vorstandsvorsitzender der WSG eG

Veranstalter waren:

    • BüfA Regensburg                                                  www.buefa-regensburg.de

 

 

 

  • SAMOS Solarförderverein Regensburg e.V.            www.samos-ev.de

Mehr Infos im Flyer

 

Öffentliche Podiumsveranstaltung

energiekonzept_buefa_EBWÖffentliche Podiumsveranstaltung

am Dienstag, 12. März 2013

in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Regensburg

Thema war:

2 Jahre nach Fukushima –

So schaffen wir die Energiewende in Regensburg!

Jürgen Häublein, Sprecher der BüfA Regensburg, stellte das „Energiekonzept für Regensburg aus Sicht von Umweltverbänden“ vor, das aufzeigt, wie die Energieversorgung in Regensburg durch Effizienzsteigerung, Ausbau erneuerbarer Energien und mehr Bürgerbeteiligung zukunftsfähig und nachhaltig weiterentwickelt werden kann.

Prof. Dr. Michael Sterner (Hochschule Regensburg), Ulrich Lenz (Windkraft-Unternehmer) und MdL Ludwig Hartmann (Energiepolitischer Sprecher von Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag) ergänzten und kommentierten das Konzept.

In der folgenden angeregten Diskussion waren sich alle einig, dass das Potenzial für Energie-Effizienz und für erneuerbare Energien in Regensburg bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Als wichtige Ziele für Regensburg standen im Vordergrund ein Ausbau von Erneuerbaren Energien, ein „Leuchtturm-Projekt“ zur Kraft-Wärme-Kopplung und eine Rekommunalisierung der REWAG als wichtige Rahmenbedingung.

Hier einige Fotos von dieser gut besuchten und interessanten Veranstaltung.

Von links: Prof. Michael Sterner, Ulrich Lenz, Moderator Dr. Carsten Lenk, Jürgen Häublein, MdL Ludwig Hartmann
 

Das BüfA-Energiekonzept erhält man hier:

Demo und Mahnwache zum Fukushima-Jahrestag

Am Samstag, den 09. März 2013 fand am Marktplatz von Günzburg (nahe dem AKW Gundremmingen) eine

bayernweite Groß-Demo

statt. Hauptredner war Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern.

Die BüfA Regensburg organisierte eine Bus-Mitfahrgelegenheit und war bei der Demo vertreten.

Auch bei der

Mahnwache am Tor 13 des AKW Isar

am Montag, den 11.03.2013

war die BüfA mit aktiv.

Öffentliche Veranstaltung zu Katastrophenschutzplänen

Öffentliche Veranstaltung zu Katastrophenschutzplänen

Unser  reguläres BüfA-Monatstreffen  am Montag, 17. Dezember 2012  wurde als öffentliche Veranstaltung durchgeführt.

Thema war:

Wie ist Regensburg auf einen atomaren Katastrophenfall vorbereitet?

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, was eine atomare Katastrophe im AKW Isar 2 bei Landshut für die Großstadt Regensburg bedeuten würde. Das AKW Isar 2 ist nur ca. 50 km Luftlinie von Regensburg entfernt. Fachliche Informationen hierzu gab der Leiter des Amts für Brand- und Zivilschutz Johannes Buchhauser. Seine Darstellungen zu den Entscheidungsstrukturen und den vorgesehenen Maßnahmen im Falle einer atomaren Katastrophe im AKW Isar waren zwar informativ. In der Diskussion wurden allerdings von den anwesenden BüfA-Mitgliedern zahlreiche Kritikpunkte, ungeklärte Fragen und unrealistische Annahmen in den Katastrophenpänen aufgezeigt.

24.11.2012: Anti-Atom-Demo in Landshut

24.11.2012: Anti-Atom-Demo in Landshut

Am Samstag, 24.11. um 13:00 Uhr gab es eine Countdown Isar 2-Demo in der Landshuter Altstadt vorm Rathaus.

Themen waren:

  • Countdown Isar 2, EU-Stresstest, Notfallpläne, Strompreislüge, EEG, Erneuerbare, Arbeitsplätze,…
  • Redebeiträge von Robert Grashei (IGM) und Louis Herrmann.
  • Die regionale Samba-Gruppe „Pan Tao“ heizte den kalten Wintertag auf.
  • Simulation einer Situation nach einem Störfall in Isar 2.

Frieder Wagner – „DEADLY DUST“ (Todesstaub)

Mittwoch, 21. November 2012, 18.45 Uhr im Andreasstadel:

Vortrag, Dokumentarfilm und Diskussion

mit dem Filmemacher Frieder Wagner

„DEADLY DUST“ (Todesstaub)
Uranmunition – ein Verbrechen an uns allen

In nahezu allen Kriegsgebieten wird heutzutage Uranmunition eingesetzt. Die dabei frei werdenden radioaktiven Uranoxid-Partikelchen in Nanogröße führen zu einer Verstrahlung der Umwelt und somit auch der Soldaten beider Seiten und der Zivilbevölkerung vor Ort. Und es besteht die Gefahr, dass dieser „Todesstaub“ in weit entfernte Gebiete getragen wird – und zwar WELTWEIT !
In Kooperation mit  IPPNW und dem Andreasstadel zeigte die BüfA Regensburg den Dokumentarfilm iin der ungekürzten Fassung gezeigt. Der Regisseur gab im Anschluss an den Film weitere Erläuterungen und stand für eine Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung.

„Regensburg neu gestalten – ein Aktionstag – nicht nur für Weltverbesserer“.

Samstag, 20. Oktober 2012 im EBW Regensburg:

„Regensburg neu gestalten – ein Aktionstag – nicht nur für Weltverbesserer“.

Am Samstag, den 20. Oktober gab es unter Mitwirkung zahlreicher Regensburger Initiativen und Organisationen in den Räumlichkeiten des Evangelischen Bildungswerkes am Ölberg einen Workshop-Tag.

Thema:  „Regensburg neu gestalten – ein Aktionstag – nicht nur für Weltverbesserer“

Einer der Workshops befasste sich mit einem alternativen Energiekonzept für Regensburg:

„Energie in Bürgerhand! – Ideen und Konzepte für die Energiewende“

(Federführend war dabei das BüfA -Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien)

Programmablauf zum Download:

Genaueres zu diesem und den anderen Workshops hier.

Besuch im AKW Temelin (CZ) im September 2012

Besuch im AKW Temelin (CZ) im September 2012

Am 22. September 2012 besuchten Petra Filbeck und ich auf Einladung des Grünen Kreisverbandes Fichtelgebirge das AKW Temelin. Bezeichnend, dass das AKW erst kurz vorher wegen einem Störfall wieder hochgefahren werden konnte, was uns wohl einen sonst möglichen Eintritt in das Innere des Reaktors kostete. So durften wir uns immerhin einen schrecklichen Propagandafilm der Betreiberfirma CEZ anschauen, den Simulator für die Operatoren betrachten und den Maschinenraum von Reaktor 1 betreten. Dies unter faktisch persönlicher Bewachung durch tschechische Sicherheitsleute.

Anschließend stand eine sehr ernüchternde Diskussion zwischen den angereisten Atomkraftgegnern aus Deutschland und Tschechien, der Chefin des tschechischen Amtes für nukleare Sicherheit Dana Drabova und Vertretern von CEZ statt. Die gegenseitigen Argumente waren natürlich beiden Seiten bekannt. Die Pro- Atom- Seite hält die Atomkraft für die sicherste und günstigste Energiequelle, welche die Menschheit nutzen kann. Schließlich kam es bisher zu kaum Toten und Verletzten durch Unfälle. Sollte es tatsächlich zu einem Unfall in Temelin kommen, dann wird man die umliegenden Anwohner evakuieren und alles sei wieder bestens.

Die Tatsache, dass z. B. in Fukushima 90 % der ausgetretenen nuklearen Stoffe über dem Ozean heruntergingen, dennoch weite Teile des Landes für tausende von Jahren kontaminiert sind, die Folgen des Unfalls noch gar nicht absehbar sind und beinahe Tokio hätte evakuiert werden müssen, bleibt umbeachtet. Genauso die völlig falsche betriebswirschaftliche Ausrichtung von CEZ bei einem Ausbau von Temelin. 40 % der tschechischen Stromversorgung käme dann aus Temelin, was bei einer Abschaltung (z. B. durch mangelndes Kühlwasser in heißen Sommern) zu einem blackout in Tschechien führen würde.

Mehr dazu auch hier: https://www.gruene-fichtelgebirge.de/

Ludwig Simek (27. September 2012)

Tschernobyl-Jahrestag 2012

Tschernobyl-Jahrestag 2012

Vor 26 Jahren, am 26.04.1986, war die atomare Katastrophe in Tschernobyl, deren Nachwirkungen (radioaktive Belastung, gesundheitliche Folgeschäden) immer noch andauern.  Zum Tschernobyl-Jahrestag machte das BüfA am Samstag, 28.4. um 13 Uhr eine Mahnwache in Landshut am Dreifaltigkeitsplatz (200 m südlich der St- Martinskirche)

Greenpeace-Demo gegen die Kürzung der Solarförderung

Greenpeace-Demo gegen die Kürzung der Solarförderung

Am 30.3.2012 demonstrierte die Greenpeace-Gruppe, unterstützt von Studierenden der Hochschule Regensburg, Beschäftigten von Solarfirmen und etlichen BüfA-Mitgliedern, in der Altstadt von Regensburg gegen die Kürzung der Solarförderung, die am 1. April in Kraft trat. Die gesetzten Ziele in der Energiewende rücken mit dieser Kürzung in unerreichbare Ferne. Die Kürzung kommt einem Installationsverbot für in Deutschland hergestellte Solaranlagen gleich und schadet damit nicht nur der Umwelt, sondern auch der deutschen Wirtschaft.  130.000 Arbeitsplätze gibt es in der deutschen Solarindustrie, viele von ihnen stehen nun auf dem Spiel.Am 30.3.2012 demonstrierte die Greenpeace-Gruppe, unterstützt von Studierenden der Hochschule Regensburg, Beschäftigten von Solarfirmen und etlichen BüfA-Mitgliedern, in der Altstadt von Regensburg gegen die Kürzung der Solarförderung, die am 1. April in Kraft trat. Die gesetzten Ziele in der Energiewende rücken mit dieser Kürzung in unerreichbare Ferne. Die Kürzung kommt einem Installationsverbot für in Deutschland hergestellte Solaranlagen gleich und schadet damit nicht nur der Umwelt, sondern auch der deutschen Wirtschaft.  130.000 Arbeitsplätze gibt es in der deutschen Solarindustrie, viele von ihnen stehen nun auf dem Spiel.

In einem schwarzen Sarg wurde bei der Demo die Solarförderung zu Grabe getragen. An mehreren Plätzen der Innenstadt hielt der Trauermarsch inne. Nach einer kurzen Trauerrede wurde verdeutlicht, wer die maßgeblichen politischen Veranwortlichen dieser Kürzung sind. Ein Aktivist, verkleidet als Bundeswirtschaftminister Philipp Rösler, schlug mit einem symbolischen Hammer auf ein Solar-Modul ein. Hier zwei Fotos von dieser Demo:

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Podiumsdiskussion zum Thema: „Ein Jahr nach Fukushima“

Podiumsdiskussion zum Thema: „Ein Jahr nach Fukushima – Wie steht es um die Energiewende in Regensburg?“

Am 14. März 2012 luden wir zu einer Podiumsdiskussion in den  Akademiesalon im Andreasstadel.

Unter fachkundiger Moderatin der Energieberaterin Diana Hehenberger-Risse diskutierten am  Podium (auf den Fotos v. l.n.r.):

  • Karl Söllner (Bürgermeister und Geschäftsführer von ENERIX)
  • Ludwig Friedl (Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg),
  • Wolfgang Zirngibl (Bürgermeister der „Nachhaltigen Bürgerkommune“ Ascha).
  • Richard Spieß (Gründungsmitglied der BuefA, Stadtrat),