Autor: Franz

30 Jahre Baustopp WAA Wackersdorf

Beitrag teilen
Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Vor 30 Jahren wurde der Bau der WAA Wackersdorf eingestellt. Nach mehreren Jahren erfolgreichen und hartnäckigen Widerstands hauptsächlich der oberpfälzer Bevölkerung wurde 1989 bekannt gegeben, den Bau der WAA Wackersdorf zum 31.05.1989 einzustellen.

Die WAA Wackersdorf wurde zwar nie realisiert. Aber diejenigen, die die WAA bauen wollten, bescheren uns nun die Ursachen für fortschreitende Umweltzerstörung, ungerechte Vermögensverteilung und rasanten Klimawandel, Deshalb ist weiterhin Engagement für die Zukunft gefordert.

Viele Jugendliche waren vor 30 Jahren ebenfalls aktiv – sozusagen die FridaysForFuture von vor 30 Jahren.

@FridaysForFuture: Macht weiter – lasst euch nicht vom Weg abbringen und rückt nicht von Euren Forderungen ab!

FridaysForFuture am 3. Mai 2019 in Regensburg

Beitrag teilen
Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Am 3. Mai fanden sich ca. 1500 Menschen auf dem Neupfarrplatz ein, um weiter Maßnahmen zum Klimaschutz einzufordern.

Neben den Schülern FridaysForFuture beteiligeten sich auch die ParentsForFuture und auch die BüfA Regensburg an der Aktion. Studenten der OTH Regensburg ergänzten die Aktion durch einen Marsch von der OTH zum Neupfarrplatz, um anschließend mit den Schülern durch die Altstadt zu ziehen.


Fotos: Walter Nowotny

#FridaysForFuture – die Vierte

Beitrag teilen
Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Demo am Morgen – vertreibt Kummer und Sorgen – LEIDER nicht.

Heute standen die junge Leute bereits um 7:45 auf der Straße – „Wir sind hier, wir sind laut – weil man uns die Zukunft klaut“ .

Durch die gesamte Innenstadt, dann zum Bahnhof, um zusammen mit anderen aus Bayern den Umweltminister Glauber in München aufzufordern, das reden zu beenden und endlich m a s s i v zu handeln. Viele „Daumen hoch“ wurden ihnen von den Regensburger entgegengehalten – Selbst die Regensburger Polizei hat die DEMO – vorbildlich SAUBER begleitet (vollelektrisch, abgasfrei unterwegs). Danke an die Engagierten. Machen droht nun ein Verweis. Das Einfordern von „mehr Klimaschutz – jetzt“, hat für sie einen höheren Stellenwert – wem wundert es, die Sorge um die gemeinsame Zukunft ist mehr als begründet.

Foto: Wolfgang Wegmann

FridayforFuture wird überall wahr genommen und „bewegt“ die Gesellschaft.

Sie waren persönlich vor dem bay. Umweltministerium = Sozialkunde 3D -lehrreich, diese Form von Demokratie bleibt nachhaltig im Gedächtnis und amtlich von der Schule bestätigt. Klasse AKTION – BüfA sagt DANKE.

Bericht des Bayerischen Rundfunks zur Schülerdemo in München:

Screenshot: BR24

TenneT stellt Planung vor

Beitrag teilen
Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Potentielle Trassenachsen

Trassenkorridore

Abgefrühstückt – TenneT lädt MdL’s zum Frühstück ein

Beitrag teilen
Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter

Bereits vor dem ersten offiziellen Termin für die Bürgermeister und Landräte informierte TenneT die Landttagsabgeordneten über den Vorzugskorridor des SüdOstLinks.

Die Abgeordneten wurden jedoch von Vertretern des BUND Naturschutz, der BI-Walhallalandschaft und der BüfA Regensburg gebührend vor dem Münchner Hofbräukeller empfangen:

Foto: Penelope Kemekenidou

Pressemitteilung BUND Naturschutz in Bayern e. V.

TenneT lädt Parlamentarier des bayerischen Landtags zu einem Frühstück ein, um für den umstrittenen Neubau der Höchstspannungs Gleichstrom‐Übertragungsleitung HGÜ SuedOstLink zu werben. Der BUND Naturschutz in Bayern, e.V. sieht das Vorhaben des Großunternehmens kritisch.

„Der Beschluss für den Übertragungsnetz-Ausbau ist ein politischer Beschluss. Wir bitten unsere parlamentarischen Vertreter die Planungen substantiell zu verbessern. In Bayern muss die 10-H-Regel, die die Windenergie blockiert, abgeschafft und eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand gefördert werden. Daher wenden wir uns heute an die Bayerischen Landtagsabgeordneten“ so Ronja Endres, Referentin für politische Kommunikation des BUND Naturschutz in Bayern e.V. „Die neuen HGÜ-Leitungen werden vor allem dem transeuropäischen Stromtransport von Kohle- und Atomstrom dienen. Die aktuellen Planungen berücksichtigen auch den Kohleausstieg nicht. Wir fordern daher eine Umweltverträglichkeits- und Alternativenprüfung und einen schnellen Kohleausstieg“, so Ronja Endres weiter.

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT legt nun auch die Planungen einer Vorzugstrasse für den Bau der Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) SuedOstLink, von Sachsen-Anhalt bis nach Landshut, vor. Diese zerschneidet Bayern in Oberfranken, in der Oberpfalz und in Niederbayern. Der Bau der über 500 km langen HGÜ-Leitung wird mit 40 m Breite eine große Schneise in die Landschaft, Wälder und Felder schlagen.

Die HGÜ-Leitungen wie hier die SuedOstLink, bringen die dezentrale Energiewende nicht voran. Die gesellschaftliche Notwenigkeit des Vorhabens für die dezentrale Energiewende ist bis heute nicht nachgewiesen. Die Bundesregierung hat bis heute eine Strategischen Umweltprüfung zur Alternativenprüfung eines dezentralen Energiekonzepts abgelehnt – EU Richtlinien würden dies hingegen erfordern. Die Stromnetzplanung muss daher völlig neu aufgesetzt werden. Der BUND Naturschutz setzt auf eine dezentrale Energiewende, auf Bürgerenergie und Kommunen und technische Alternativen in einem neuen Strommarkt, mit deutlich geringeren Naturschäden.

„Unser Bundesverband Bund Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND e.V.) beteiligt sich seit vielen Jahren an Diskussionen über den Stromnetzausbau, mit Stellungnahmen und bei Antragskonferenzen in 2017 und 2018. Nun stellen wir fest, dass TenneT die vom BUND e.V., und vom BUND Naturschutz in Bayern e.V., sowie von bayerischen und bundesweiten Bürgerinitiativen und vielen Kommunen vorgetragenen Einwände und Vorschläge weitgehend ignoriert. Das schafft kein Vertrauen und bestärkt uns in unserer Ablehnung“, so Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz des BUND Naturschutz in Bayern, e.V.

Pressekontakt für Rückfragen:

Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz,

BUND Naturschutz in Bayern e.V.,

Tel.: 0151-5048-9963

Pressekontakt:

BUND Naturschutz in Bayern e. V.

Landesfachgeschäftsstelle München

Pettenkoferstr. 10 a / I

80336 München

Tel.: 089/ 54 82 98 63