Willkommen auf unserer Webseite!

Auf dieser Homepage erhalten Sie Informationen zum Regensburger Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien. Sie können sich hier über unsere künftigen Termine, unsere bisherigen Aktivitäten und unsere inhaltlichen Positionen informieren.
Wir würden uns freuen, Sie auf einem unserer monatlichen Treffen begrüßen zu dürfen. Unsere Treffen sind öffentlich und neue Interessierte sind immer willkommen

Unter dem Menüpunkt Termine sind neue wichtige Eintragungen.

  • Nächste Monatstreffen

  • 5.10.: Podiumsdiskusion zu Stromtrassen

  • 6.10. : MiaHamsSatt-Demo München

  • 10.10.: 20 Uhr Regina-Kino: Wackersdorf - Film und Gespräch mit Landtagskandidaten

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22.09.2018: Zweite Fahrrad-Demo
der Aktionsplattform Verkehrswende

An die 500 Radfahrer*innen waren dem Aufruf der Aktionsplattform Verkehrswende am Samstag gefolgt und traten für mehr Zweiradsicherheit und breitere Fahrradwege in die Pedale. Startpunkt der Demo war der Regensburger Hauptbahnhof. Der anschließende Fahrradkorso zog über die Nibelungenbrücke zur Kreuzung am DEZ, einem der gefährlichsten Verkehrspunkte Regensburgs. Dort besetzten die Radler*innen, in Abstimmung mit der Polizei, friedlich die Kreuzung und hielten eine Schweigeminute für den im letzten Jahr an dieser Stelle tödlich verunglückten Radfahrer.

Anschließend zogen die Teilnehmer*innen der Fahrraddemo eine Schleife um die Altstadt bis vor den Regensburger Dom zur gemeinsamen Abschlusskundgebung. Mehrere Redner*innen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), Verkehrsclub Deutschland (VCD), Bund Naturschutz (BN), den Grünen, dem Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien (BüfA n.e.V.) und der GRÜNEN JUGEND, mahnten im Ramen der Demo grundsätzliche Verbesserungen in der Verkehrsplanung für den Radverkehr an. Es sind immer noch viele Lücken in wichtigen Radwegeverbindungen in Stadt und Landkreis nicht geschlossen, die Zweiradsicherheit an Kreuzungen nicht gewährleistet und allgemein viel zu wenig Platz für Fahradfahrer*innen im Straßenverkehr.

 

Wolfgang Wegmann (Sprecher der BüfA n.e.V., im Bild unten links) lobte die Teilnehmer der Demonstration für ihre demokratische Zivilcourage und erinnerte dabei an die Umweltschützer im Hambacher Forst.

 „Respekt und der Wille sich zu verbessern, darum geht es! Hier und jetzt in Hambach.

Radverkehr statt Abgase durch Treibstoff oder Kohlestrom!.Auch der Papst spricht mit seiner Lautaro Si zu den Christen, dass Menschen, welche sich für den Umweltschutz engagieren, hohen Respekt verdienen.

Das gilt auch für die UmweltschützerInnen, welche die Bäume des Hambacher Forst mit ihrem Körper schützen. Respektiert diese Leute und lasst uns unsere Energie erneuerbar verbessern.“

Die Aktionsplattform Verkehrswende sieht die Stadtpolitik und –verwaltung nach wie vor gefordert, die Lücken im Radwegenetz zügig zu schließen und konsequent sicherere Straßenbedingungen für Fahrradfahrer*innen zu schaffen. Sie nehmen jedoch auch die Bayerische Staatsregierung in die Verantwortung. Diese hat sich im Radverkehrsprogramm Bayern 2025 das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bayernweit auf 20% zu steigern, überlässt die Umsetzung allein den Kommunen vor Ort. Deshalb fordert die Aktionsplattform Verkehrswende gemeinsam mit anderen Verkehrsverbänden ein Rad-Gesetz, dass dieses Ziel gesetzlich in Bayern verankert.

 

21. August ab 18.00 Uhr

"Wackersdorf der Film" wurde im Cinema Paradiso gezeigt.

Die BüfA n.e.V. nutzte den Termin um auch auf die aktuellen Probleme, die direkt Parallelen zu der Zeit in Wackersdorf haben - hinzuweisen.
Unser Sprecher Franz Waldmann - ein Widerständler - der 2. Generation wies in der Einleitung darauf hin, das es wichtig sei nicht nur die Vergangenheit sondern auch die Zukunft zu betrachten, und weiterhin auf der Hut zu sein um solche Versuche die Demokratie auszuhebeln, wie in Wackersdorf, zu verhindern.
Herbert Grabe hat uns eine Kinokritik geschrieben die wir hier mit seiner Erlaubnis veröffentlichen:
 
Die Veränderung einer Region
 
Großer Andrang beim Open air-Kino auf der Donauinsel – die Menge derer, die keine Karten mehr bekommen, ist größer als das bis auf den letzten Platz gefüllte Auditorium. Wackersdorf ist noch immer ein Thema – und die ersten Kritiken beim Filmfest in München wecken Erwartungen. Sie werden erfüllt. Der Film ist spannend und er fängt die Zeit, in der er spielt, präzise ein. Viele Szenen beeindrucken durch ihre Detailliebe. Die Interpretation des Geschehens in den achtziger Jahren in der Oberpfalz belegt Kompetenz im Umgang mit Geschichte und Kultur. Es hat was, Sigi Zimmerschied als Umweltminister Dick zu erleben — dass er sich auch noch aus einem seiner ersten Kabarettprogramme selbst zitieren darf, ist umwerfend. Hier ist das Feld ist  eng zwischen Lachen und Schaudern. 
   Herausragend die beiden Schauspieler, die Hans Schuierer und den DWK-Vertreter Billinger darstellen. Auch Anna Maria Sturm ist stark und glaubhaft in ihrer Rolle. Der Regisseur beweist auch in seiner Personalauswahl eine sehr glückliche Hand. Was mich als Oberpfälzer über die Maßen begeistert, ist die Sprache der DarstellerInnen. Wir hören nicht den in etlichen Filmen kaum zu ertragenden Kauderwelsch, der regionalen Bezug vorgaukeln soll – die Idiome und Dialekte in »Wackersdorf« sind authentisch. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist es die Sprache der mittleren Oberpfalz. Dort, wo die Geschichte spielt, wird so gesprochen.
   Nur ist es ein teilweise männerlastigiger Film. Nicht, weil es die Story des Landrats Schuierer ist. Den Film über ihn zu zu machen und die Dramaturgie eng zu knüpfen, ist sinnig, weil der Widerstand sehr vielschichtig war. Aber die Frauen bekommen im Film weniger die Rollen und die Handlungsmächtigkeit, die sie in der Realität inne hatten. Der spaltende Konflikt hingegen, der sich durch Familien wie Beziehungen und Belegschaften wie Gemeinden zog, wird sensibel beschrieben. Es wundert nicht, dass sich die Oberpfalz durch die Auseinandersetzungen verändert hat: Eine Versöhnung zwischen Politik und Bevölkerung gab es nicht, die geänderten Gesetze (»Lex Schuierer«), um Verfahren wie diese zu beschleunigen, gelten heute noch und wir sehen ja am Beispiel der Angriffe von Pegida-Demonstranten auf JournalistInnen, dass Polizei und Politik keineswegs Garanten für demokratische Freiheiten sein wollen. So etwas wird nicht schnell vergessen oder erinnert an alte Zeiten, je nachdem.
   Insgesamt ist der Film ein gelungenes Werk und Regisseur Oliver Haffner ein überzeugender Filmemacher. Die künstlerische Interpretation des Widerstands gegen das Atomprojekt ist wirkungsvoll und bewegend und ein wichtiger Beitrag zur Geschichtsschreibung. Viele »Offizielle« in Bezirk und Land tun sich ja bis heute schwer, anzuerkennen, dass der Staat in »Wackersdorf« fehl geleitet war. 
 
Herbert Grabe
(In den Achtzigern in der Doppelrolle als Fotograf und Demonstrant gegen die WAA. Bilder zum Widerstand unter: www.herbertgrabe.de)
Die Veränderung einer Region
 
Großer Andrang beim Open air-Kino auf der Donauinsel – die Menge derer, die keine Karten mehr bekommen, ist größer als das bis auf den letzten Platz gefüllte Auditorium. Wackersdorf ist noch immer ein Thema – und die ersten Kritiken beim Filmfest in München wecken Erwartungen. Sie werden erfüllt. Der Film ist spannend und er fängt die Zeit, in der er spielt, präzise ein. Viele Szenen beeindrucken durch ihre Detailliebe. Die Interpretation des Geschehens in den achtziger Jahren in der Oberpfalz belegt Kompetenz im Umgang mit Geschichte und Kultur. Es hat was, Sigi Zimmerschied als Umweltminister Dick zu erleben — dass er sich auch noch aus einem seiner ersten Kabarettprogramme selbst zitieren darf, ist umwerfend. Hier ist das Feld eng zwischen Lachen und Schaudern. 
   Herausragend die beiden Schauspieler, die Hans Schuierer und den DWK-Vertreter Billinger darstellen. Auch Anna Maria Sturm ist stark und glaubhaft in ihrer Rolle. Der Regisseur beweist auch in seiner Personalauswahl eine sehr glückliche Hand. Was mich als Oberpfälzer über die Maßen begeistert, ist die Sprache der DarstellerInnen. Wir hören nicht den in etlichen Filmen kaum zu ertragenden Kauderwelsch, der regionalen Bezug vorgaukeln soll – die Idiome und Dialekte in »Wackersdorf« sind authentisch. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist es die Sprache der mittleren Oberpfalz. Dort, wo die Geschichte spielt, wird so gesprochen.
   Nur ist es ein teilweise männerlastigiger Film. Nicht, weil es die Story des Landrats Schuierer ist. Den Film über ihn zu zu machen und die Dramaturgie eng zu knüpfen, ist sinnig, weil der Widerstand sehr vielschichtig war. Aber die Frauen bekommen im Film weniger die Rollen und die Handlungsmächtigkeit, die sie in der Realität inne hatten. Der spaltende Konflikt hingegen, der sich durch Familien wie Beziehungen und Belegschaften wie Gemeinden zog, wird sensibel beschrieben. Es wundert nicht, dass sich die Oberpfalz durch die Auseinandersetzungen verändert hat: Eine Versöhnung zwischen Politik und Bevölkerung gab es nicht, die geänderten Gesetze (»Lex Schuierer«), um Verfahren wie diese zu beschleunigen, gelten heute noch und wir sehen ja am Beispiel der Angriffe von Pegida-Demonstranten auf JournalistInnen, dass Polizei und Politik keineswegs Garanten für demokratische Freiheiten sein wollen. So etwas wird nicht schnell vergessen oder erinnert an alte Zeiten, je nachdem.
   Insgesamt ist der Film ein gelungenes Werk und Regisseur Oliver Haffner ein überzeugender Filmemacher. Die künstlerische Interpretation des Widerstands gegen das Atomprojekt ist wirkungsvoll und bewegend und ein wichtiger Beitrag zur Geschichtsschreibung. Viele »Offizielle« in Bezirk und Land tun sich ja bis heute schwer, anzuerkennen, dass der Staat in »Wackersdorf« fehl geleitet war. 
 
Herbert Grabe
(In den Achtzigern in der Doppelrolle als Fotograf und Demonstrant gegen die WAA. Bilder zum Widerstand unter: www.herbertgrabe.de)
 
Bilder:  Walter Nowotny Bild 1  Hans Schuierer 3.v.l. , Bild 2 Regisseur Oliver Haffner, Bild 3 BüfA Sprecher Franz Waldmann
 

28. Juli 2018, 15 - 19 Uhr:

Aktionsplattform Verkehrswende:

"Wir nehmen Platz....am Alten Kornmarkt"

Eine verkehrs- und kulturpolitische Kundgebung zur
Verkehrsberuhigung und Umgestaltung des Alten Kornmarkts

Unter dem Motto „Wir nehmen Platz... am Alten Kornmarkt“ hatte die „Aktionsplattform Verkehrswende im Raum Regensburg“ , an der auch die BüfA Regensburg beteiligt ist, am Samstag, den 28. Juli 2018, zu einer Kundgebung zur Aufwertung des Alten Kornmarkts aufgerufen. Insbesondere fordert die Plattform die Stadt Regensburg auf, konkrete Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität sowie Maßnahmen zur deutlichen Verkehrsberuhigung am Alten Kornmarkt zu ergreifen. 
Der Alte Kornmarkt ist aus kulturhistorischer Sicht der bedeutendste Platz Regensburgs und hatte bereits im spätrömischen Regensburg und vom Frühmittelalter bis um 1900 zentrale Bedeutung. "Noch heute weist der Alte Kornmarkt eine besondere städtebauliche Qualität  auf, welche durch die derzeitige Nutzung als Parkplatz jedoch kaum wahrzunehmen ist" so Prof. Dr. Achim Hubel von den Altstadtfreunden. Der Alte Kornmarkt hat das Potenzial wieder in altem Glanz zu erstrahlen und von den Menschen als hochwertiger Lebens- und Aufenthaltsraum angenommen zu werden.
Der Stadtrat hat in den letzten Jahren schon Testentwürfe der Stadtverwaltung zur Umgestaltung des Alten Kornmarkts (und weiterer Altstadt-Plätze) zur Kenntnis genommen,  jedoch noch keine Beschlüsse dazu gefasst.  Mit den anwesenden Stadtratsfraktionen und den Besuchern der Kundgebung haben wir heute vor Ort über den Stand der Dinge, unsere Forderungen sowie die Nutzung öffentlicher Plätze als Lebensraum für Menschen im Allgemeinen diskutiert.
Im Zuge der Kundgebung war der Alte Kornmarkt  am Samstagnachmittag für den Kfz-Verkehr komplett gesperrt. Stattdessen wurde der Platz entsprechend seiner historischen Bedeutung würdig genutzt: als kulturelles und gesellschaftliches Zentrum Regensburgs mit Musik, griechischen Tänzen, einem Auftritt der Samba-Gruppe SARARA, Statements von StadträtInnen, einem Lastenfahrrad-Parcour, dem BN-Naturmobil, Familienangeboten, historischen Platzführungen, und vielen anderen Angeboten. Die von BüfA-Sprecher Walter Nowotny konstruierte elektrische Spielzeug-Eisenbahn, zu deren Betrieb kräftig in die Fahrrad-Pedale getreten werden musste, war eine beliebte Beschäftigung (siehe Foto unten)

Initiative „Bessere Luft für Regensburg“ - Petition bei openPetition unterstützen!

 

Luftverschmutzung ist mit weitem Abstand hauptverantwortlich für viele Krankheiten und auch  für die meisten vorzeitigen Todesfälle. Dies ist wissenschaftlich belegt. Besonderes Engagement für bessere Luft ist daher sehr wichtig!

Regensburg wächst, es wird verdichtet gebaut, Freiräume verschwinden und der Verkehr nimmt zu. Es ist daher von besonderer Bedeutung, die Luftqualität in Regensburg zu erhalten und auch zu verbessern.
In einem breiten Bündnis mit mehreren Organisationen hat der Bund Naturschutz Regensburg daher eine „Initiative Bessere Luft für Regensburg“ gegründet. Ziele sind:
  • Erlassen einer novellierten Brennstoffverordnung, welche u.a. Einschränkungen für den Gebrauch der besonders schädlichen handbelegten Komfort-Öfen vorsieht.
  • Beschleunigen der Verkehrswende in der Stadt und mit dem Landkreis durch konkrete Ziele.
  • Ausweitung der Umweltzone, damit soweit möglich alle wesentlichen Verkehrsströme im Stadtgebiet erfasst werden.
  • Umsetzung weiterer geeigneter und sinnvoller Maßnahmen, wie auch in den Stellungnahmen von BN, VCD, ADFC und der ÖDP in Rahmen der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes dargelegt.
Bitte unterstützen Sie die Initiative durch Ihre Unterschrift in:
https://www.openpetition.de/petition/online/initiative-bessere-luft-fuer-regensburg
Weiter Infos finden Sie auf der BN-Homepage:
 https://regensburg.bund-naturschutz.de/brennpunkte/initiative-bessere-luft-fuer-regensburg.html

 
 

Das Regensburger Bruckmandl wundert sich!

Video auf Youtube!