Herzlich Willkommen bei der BüfA Regensburg

Die Aktitivitäten der BüfA sind nicht nur auf den Atom-Ausstieg und den drohenden Atommüll beschränkt. Wir setzen uns ein für die Nutzung von Sonnenenergie und Windkraft, denn die Klimakrise wartet nicht, bis alle erkannt haben, dass Atom und Kohle die Energie des letzen Jahrtausends ist.
Wir verfolgen ebenso gesellschaftliche und politische Bewegungen, in der wir eine Gefahr für unsere Ziele erkennen (z. B. TTIP oder Verschärfung des Polizeiaufgabengesetzes).

Wir würden uns freuen, Sie auf einem unserer monatlichen Treffen begrüßen zu dürfen. Unsere Treffen sind öffentlich und neue Interessierte sind immer willkommen.


#FridaysForFuture – die Vierte

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Demo am Morgen – vertreibt Kummer und Sorgen – LEIDER nicht.

Heute standen die junge Leute bereits um 7:45 auf der Straße – „Wir sind hier, wir sind laut – weil man uns die Zukunft klaut“ .

Durch die gesamte Innenstadt, dann zum Bahnhof, um zusammen mit anderen aus Bayern den Umweltminister Glauber in München aufzufordern, das reden zu beenden und endlich m a s s i v zu handeln. Viele „Daumen hoch“ wurden ihnen von den Regensburger entgegengehalten – Selbst die Regensburger Polizei hat die DEMO – vorbildlich SAUBER begleitet (vollelektrisch, abgasfrei unterwegs). Danke an die Engagierten. Machen droht nun ein Verweis. Das Einfordern von „mehr Klimaschutz – jetzt“, hat für sie einen höheren Stellenwert – wem wundert es, die Sorge um die gemeinsame Zukunft ist mehr als begründet.

Foto: Wolfgang Wegmann

FridayforFuture wird überall war genommen und „bewegt“ die Gesellschaft.

Sie waren persönlich vor dem bay. Umweltministerium = Sozialkunde 3D -lehrreich, diese Form von Demokratie bleibt nachhaltig im Gedächtnis und amtlich von der Schule bestätigt. Klasse AKTION – BüfA sagt DANKE.

Bericht des Bayerischen Rundfunks zur Schülerdemo in München:

Screenshot: BR24

Abgefrühstückt – TenneT lädt MdL’s zum Frühstück ein

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Bereits vor dem ersten offiziellen Termin für die Bürgermeister und Landräte informierte TenneT die Landttagsabgeordneten über den Vorzugskorridor des SüdOstLinks.

Die Abgeordneten wurden jedoch von Vertretern des BUND Naturschutz, der BI-Walhallalandschaft und der BüfA Regensburg gebührend vor dem Münchner Hofbräukeller empfangen:

Foto: Penelope Kemekenidou

Pressemitteilung BUND Naturschutz in Bayern e. V.

TenneT lädt Parlamentarier des bayerischen Landtags zu einem Frühstück ein, um für den umstrittenen Neubau der Höchstspannungs Gleichstrom‐Übertragungsleitung HGÜ SuedOstLink zu werben. Der BUND Naturschutz in Bayern, e.V. sieht das Vorhaben des Großunternehmens kritisch.

„Der Beschluss für den Übertragungsnetz-Ausbau ist ein politischer Beschluss. Wir bitten unsere parlamentarischen Vertreter die Planungen substantiell zu verbessern. In Bayern muss die 10-H-Regel, die die Windenergie blockiert, abgeschafft und eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand gefördert werden. Daher wenden wir uns heute an die Bayerischen Landtagsabgeordneten“ so Ronja Endres, Referentin für politische Kommunikation des BUND Naturschutz in Bayern e.V. „Die neuen HGÜ-Leitungen werden vor allem dem transeuropäischen Stromtransport von Kohle- und Atomstrom dienen. Die aktuellen Planungen berücksichtigen auch den Kohleausstieg nicht. Wir fordern daher eine Umweltverträglichkeits- und Alternativenprüfung und einen schnellen Kohleausstieg“, so Ronja Endres weiter.

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT legt nun auch die Planungen einer Vorzugstrasse für den Bau der Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) SuedOstLink, von Sachsen-Anhalt bis nach Landshut, vor. Diese zerschneidet Bayern in Oberfranken, in der Oberpfalz und in Niederbayern. Der Bau der über 500 km langen HGÜ-Leitung wird mit 40 m Breite eine große Schneise in die Landschaft, Wälder und Felder schlagen.

Die HGÜ-Leitungen wie hier die SuedOstLink, bringen die dezentrale Energiewende nicht voran. Die gesellschaftliche Notwenigkeit des Vorhabens für die dezentrale Energiewende ist bis heute nicht nachgewiesen. Die Bundesregierung hat bis heute eine Strategischen Umweltprüfung zur Alternativenprüfung eines dezentralen Energiekonzepts abgelehnt – EU Richtlinien würden dies hingegen erfordern. Die Stromnetzplanung muss daher völlig neu aufgesetzt werden. Der BUND Naturschutz setzt auf eine dezentrale Energiewende, auf Bürgerenergie und Kommunen und technische Alternativen in einem neuen Strommarkt, mit deutlich geringeren Naturschäden.

„Unser Bundesverband Bund Umwelt und Naturschutz in Deutschland e.V. (BUND e.V.) beteiligt sich seit vielen Jahren an Diskussionen über den Stromnetzausbau, mit Stellungnahmen und bei Antragskonferenzen in 2017 und 2018. Nun stellen wir fest, dass TenneT die vom BUND e.V., und vom BUND Naturschutz in Bayern e.V., sowie von bayerischen und bundesweiten Bürgerinitiativen und vielen Kommunen vorgetragenen Einwände und Vorschläge weitgehend ignoriert. Das schafft kein Vertrauen und bestärkt uns in unserer Ablehnung“, so Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz des BUND Naturschutz in Bayern, e.V.

Pressekontakt für Rückfragen:

Dr. Herbert Barthel, Referent für Energie und Klimaschutz,

BUND Naturschutz in Bayern e.V.,

Tel.: 0151-5048-9963

Pressekontakt:

BUND Naturschutz in Bayern e. V.

Landesfachgeschäftsstelle München

Pettenkoferstr. 10 a / I

80336 München

Tel.: 089/ 54 82 98 63

#ausgebaggert am 17.11.2018

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Am Samstag demonstrierten rund 150 Personen mit einer bunten und lauten Aktion für einen raschen Kohleausstieg. Darunter waren viele Aktive der Aktionsplattform Verkehrswende, vom Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien (BüfA) sowie von Greenpeace Regensburg. Sie machten auf die unhaltbare Situation aufmerksam, dass in Deutschland riesige Flächen zerstört werden, nur um minderwertige Braunkohle zu gewinnen und zu verfeuern.

Ein großerTraktor mit einem Braunkohleschaufelrad fuhr in Schrittgeschwindigkeit durch die Altstadt und wurde von Aktiven symbolisch wiederholt erfolgreich aufgehalten. Mit ihrer eindringlichen Aktionen fordern sie die Politik dazu auf, den Kohleausstieg zu beschleunigen und den Weg ins Solarzeitalter zu ebnen. Dr. Harald Klimenta von der Aktionsplattform Verkehrswende erklärt hierzu, „Energie- und Verkehrswende hängen zusammen. Wenn wir auf Elektromobilität umsteigen wollen, darf der Strom weder aus Kohle- noch aus Atomkraftwerken kommen. Deshalb unterstützen wir Greenpeace und die BüfA mit ihren Aktionen für einen raschen Kohleausstieg.“

Die Aktiven verfolgten mit ihrer Aktion mehrere Ziele:

So fordert das Regensburger Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien (BüfA) einen deutlich beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem auch in Bayern. Dazu Sprecherin Petra Filbeck: „Die sogenannte ‚10H-Regelung‘ muss weg, die von einem Windrad einen solchen Abstand von jedem Wohnhaus vorschreibt, dass in Bayern die Nutzung von Windenergie praktisch verhindert wird. Da innerhalb der CSU die Windkraftgegner noch immer stark sind, blieb deren fatale Fehlentscheidung von 2014 trotz der Wahlschlappe bestehen und konnte auch von den Freien Wählern nicht rückgängig gemacht werden. Diesbezüglich sind wir enttäuscht und hätten uns in den Koalitionsverhandlungen mehr konkrete Ergebnisse gewünscht.“

Franz Waldmann, ebenfalls Sprecher der BüfA erklärt: „Weil in Bayern der Ausbau ausgebremst wird, sollen jetzt zusätzliche Hochspannungsleitungen vermehrt Kohlestrom aus Sachsen-Anhalt bzw. Sachsen in den Süden bringen. Die Stromtrassen kosten mindestens 40 Mrd. Euro und sind verschwendet, weil wir in Bayern die Energiewende auch selbst stemmen können. Das ginge vor Ort ökologischer und auch demokratischer, etwa mit Bürgerenergiegenossenschaften, in denen die Bürger mitentscheiden und den erzeugten Strom selbst nutzen können.“

Armin Schmid (BüfA) demonstriert gegen den nun drohenden Einbruch in der Solarbranche aufgrund der mit dem Energiesammelgesetz plötzlich angekündigten Kürzung der Vergütung für Solarstrom zum Jahresende. „Photovoltaik-Großanlagen auf Dächern sind schon nicht wirtschaftlich, weswegen vor allem auf Ackerflächen gebaut wird. Nun soll sogar der Bau mittelgroßer Solaranlagen auf Dächern erschwert werden? Es reicht! Klimaschutz ist kein nice to have, sondern muss schnell und umfassend erfolgen! Wir schämen uns für die Bundesregierung.“

Die Klimaziele dürfen nicht scheitern, weshalb der Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 weitgehend abgeschlossen sein muss. Der frisch gebackene Landwirt Michael Schaufler sagt hierzu: „Nicht nur der Hitzesommer belegt erneut, wie wichtig dieser Schritt für die Zukunft gerade unserer jungen Generation ist. Ich erlebe die zukünftigen Probleme schon heute in der täglichen Praxis.“

Wolfgang Wegmann ergänzt: „Photovoltaik und insbesondere Windenergie sind in der Zwischenzeit technisch so ausgereift, dass die Kosten der Energiewende durchaus zu schultern sind, vor allem wenn die Regierung auch für ein bischen mehr soziale Gerechtigkeit sorgen könnten, indem sie Steuerschlupflöcher schließen und Digitalkonzerne angemessen besteuern würden.“

In dem Zusammenhang weisen wir auf die bundesweiten Großdemonstrationen „Kohle stoppen“ in Berlin und Köln am 1. Dezember hin. Die BüfA organisiert für interessierte Bürger die Möglichkeit, mit dem Bus zu diesen Aktionen zu fahren, nähere Infos finden sich auf dieser Webseite oben.

Mehr Infos: https://www.buefa-regensburg.de/

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Ende Gelände Oktober 2018

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BüfA-Aktivisten direkt an der Kante zum Braunkohletagebau Hambach

Der Hambacher Wald gilt als Synonym des Taxöldener Forstes aus den 80-er Jahren. Unweit von uns sollte vor 30 Jahren eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage errichtet werden.

Bundesweite und länderübergreifende Solidarität im Widerstand bewirkte, dass die bay. Staatsregierung und die Betreiberfirma DWK die Finger davonlassen musste.

Und heute?

Vergleichbar mit damals sind die Protestaktionen in den Braunkohlerevieren in Deutschland. Die Räumung der Baumhäuser im Hambacher Wald hat bundesweit Empörung erregt und letztlich steht eine Mehrheit unserer Bevölkerung der Räumung des Hambacher Waldes und der Erweiterung des Braunkohletagebaus mit Ablehnung gegenüber.

Doch im stillen Kämmerlein dagegen sein bringt nicht viel. Gerade junge Menschen vernetzen sich und leisten zivilen Ungehorsam gegenüber den Konzernen, die aus reinen betriebswirtschaftlichen Erwägungen die Zerstörung unseres Planeten vorantreiben. Die gesellschaftlichen Folgen hat die Allgemeinheit zu tragen und auch zu erleiden.

Wie vor 30 Jahren benötigen diese Menschen Solidarität und Unterstützung – quer durchs Land.

Ende Gelände 2018 im Hambacher Wald

Ende Oktober fuhren Vertreter aus Regensburg zu Aktionen des zivilen Ungehorsams ins Rheinische Braunkohlerevier, um sich mit den Aktivisten von Ende Gelände zu solidarisieren.

Im Zuge einer Solidaritätsdemo von Buir zum Abbaugebiet löste sich aus dem Demonstrationszug heraus ein „Finger“ – also eine Gruppe von Menschen, die versuchten, in den Tagebau einzudringen und einen Kohlebagger zu besetzen. Im Verlauf dieser Demo gelang das nicht, aber in der Nacht zum Samstag konnte ein Braunkohlebagger blockiert werden.

Erfolgreich war die Blockadeaktion der sog. Hambachbahn. Diese Bahn verbindet die beiden Braunkohlereviere Garzweiler und Hambach sowie die Kraftwerke östlich und westlich der Tagebauflächen, in denen die Braunkohle verfeuert wird.

Am Abend gönnten sich Aktivisten nochmals den nächtlichen Blick vom „Forum Terra Nova“ in die Braunkohlegrube Hambach. Empfangen wird der Besucher von einem Viertel eines ausgedienten Baggerrades, das den martialischen Maschineneinsatz betont.

Trotz der widrigen Temperatur- und Windverhältnisse blieben wir am Rand stehen und generierten einen neuen Slogan:

„Die Bahn bietet an: CO2-Neutral zum Mond – die Landschaft ist vorbereitet!“

Franz Waldmann, Petra Filbeck und Josef Wagner