Willkommen auf unserer Webseite!

Auf dieser Homepage erhalten Sie Informationen zum Regensburger Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien. Sie können sich hier über unsere künftigen Termine, unsere bisherigen Aktivitäten und unsere inhaltlichen Positionen informieren.
Wir würden uns freuen, Sie auf einem unserer monatlichen Treffen begrüßen zu dürfen. Unsere Treffen sind öffentlich und neue Interessierte sind immer willkommen

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Unter dem Menüpunkt Termine sind neue wichtige Eintragungen.

  • Sommertreffen im Tapas 18.08.

  • Wahlprüfsteine- Infostand am Neupfarrplatz 19.08.

  • Ende Gelände im Rheinland: 24.-29.08.

  • Kinopremiere mit Podium der Bundestagskandidaten 07.09.

  • Bundesweiter CETA-Aktionstag 09.09.

  • Atommüllendlager Maňovice (CZ) verhindern

  • Weltklimagipfel Bonn 3.-11-November Bus 4.11.

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Mitglieder der BüfA Regensburg beteiligten sich zusammen mit dem Bayernbündnis B AAK am Hiroshima Tag "München entrüsten".

Das Fazit der Veranstaltung am 6. August auf dem Münchner Marienplatz lässt sich kurz so zusammenfassen: Wenn viele Gruppen zusammen auftreten, können sie wesentlich mehr auf die Beine stellen. Eine uralte Binsenwahrheit? Vielleicht, aber sehr viele Aktionen wirken kläglich, weil jede Organisation nur ihr eigenes Anliegen verfolgt und kaum Schlagkraft entwickelt. Diesmal jedoch haben mehrere Friedensgruppen, Frauengruppen und wir als bayerisches Netzwerk für Atomausstieg und Energiewende ein weithin sichtbares und hörbares Zeichen gesetzt. 
Petra Filbeck brachte das Thema Uranmunition und dessen negative Auswirkungen auf das Militärpersonal und insbesondere auf die Zivilbevölkerung in Ihrem Beitrag wieder auf die Tagesordnung. Nähere Infos, Fotos und Videos sind auf der BAAK Homepage zu finden. 
 

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27. Juli 2017

im Antonius-Haus, Regensburg:

"Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen" -
Antworten der Energie-Ökonomin Prof. Dr. Claudia  Kemfert 

Eine öffentliche Veranstaltung der BüfA Regensburg und der OSTWIND-Gruppe,
mit Unterstützung von attac Regensburg, Bund Naturschutz Regensburg, SAMOS e.V., KEB Regensburg, BERR, Windpower.

 

Ein ausgesprochenes Highlight war der Vortrag mit Diskussion der bundesweit bekannten Energie-Ökonomin Claudia Kemfert vor etwa 300 interessierten Zuhörern im Antoniussaal. Die Referentin erläuterte exemplarisch einige Kapitel ihres aktuellen Sachbuchs "Das fossile Imperium schlägt zurück". Für uns in Regensburg war besonders interessant, dass sie sich ausdrücklich zur geplanten HGÜ-Trasse SüdOstLink äußerte. Der SüdOstLink sei nicht für die Energiewende erforderlich, sei schädlich für die dezentrale Energeierzeugung, seine Begründung beruhe auf fragwürdigen und überzogenen Berechnungen, und sein eigentlicher Hintergrund sei der Transport von Kohlestrom, damit die Kohlekraftwerke trotz immer mehr regenerativer Stromerzeugung weiter mit Volllast laufen können. Sie ermutigte alle Anwesenden, bei der Verteidigung der Energiewende gegen das "fossile Imperium" mitzuwirken.

Auch auf die Auseinandersetzungen um den Dieselmotor in der Autobranche ging sie ein. Der zu hohe Stickoxidausstoß der Diesel-Autos und die daraus resultierenden gesundheitlichen Folgenschäden seien seit Jahren bekannt – und noch immer würden sich Politik und Industrie gegen eine nachhaltige Verkehrswende sperren. „Wir könnten enorm vom Einstieg in die E-Mobilität profitieren!“, rechnete die Ökonomin vor, „doch leider halten wir hier ebenfalls zu lange am Alten fest.“
Schließlich hob Claudia Kemfert einmal mehr die wirtschaftlichen Chancen einer dezentralen Energiewende für die Regionen und Kommunen hervor. Der Ausstieg aus der Atomenergie und der regenerative Umbau unseres Energiesystems sei bislang „von unten“ getragen worden, betonte die Wissenschaftlerin, die dabei Bürgerinnen und Bürger, mittelständische Unternehmen sowie Gemeinden und Städte als die zentralen Akteure sieht. Gern griff sie an dieser Stelle auch den Vorschlag aus dem Auditorium auf, dass es nicht zuletzt um eine Energiewende gehe, „die auch Spaß macht“.

Prof. Dr. Claudia Kemfert ist die bekannteste deutsche Wissenschaftlerin für Energie- und Klimaökonomie. Seit 2004 leitet sie die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance. Claudia Kemfert wurde 2016 in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen und ist seit diesem Jahr auch Mitglied im Präsidium der deutschen Gesellschaft des Club of Rome.

Am Ende der Veranstaltung forderten zwei Vertreter der Regensburger "Initiative  ENDE GELÄNDE" zur Teilnahme an dieser Aktion im rheinischen Kohlerevier auf.
Näheres siehe:
https://www.ende-gelaende.org/de/

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Das Regensburger Bruckmandl wundert sich!

Video auf Youtube!